Als eingefleischter Glücksspieler und auch Pokerspieler, bin ich natürlich sehr daran Interessiert, wie das Leben der Pokerprofis aus dem Rampenlicht so abläuft, welche Vorteile sie haben und welche Gefahren auch den Pokerstars auflauern.
In meinen Jahren an den Pokertischen konnte ich einige Erfahrungen sammeln und vor allem den Gefahren, die von dieser Glücksspielvariante auflauern, muss man sich jederzeit bewusst sein. So geht es selbstverständlich auch den richtigen Profis. Die Gefahr geht nicht von der Hand aus, die man spielt, sondern mehr noch von den Emotionen, die einen als Spieler überkommen können. Man muss einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht von seinen Gefühlen übermannen lassen.
Dies möchte ich hier auch meinen Lesern ans Herz legen, denn auch die Pokerprofis müssen ihre Gefühle am Tisch unter Kontrolle haben, so dass das eigene Spiel nicht in Exzesse ausartet und man trotzdem ein gesundes Leben führen kann. Man geht quasi auf einem schmalen Grat, wenn man auf der einen Seite seinen Gegner analysiert und dessen Spiel nachvollziehen kann, sich jedoch gleichzeitig bewusst sein muss, dass man das Schicksal des Gegners nicht teilen und sich von diesem nicht beeinflussen lassen darf.
So toll der Ruhm und die Erfolge als Pokerprofi vielleicht sind und vor allem nach außen hin wirken, ich bin mir ziemlich sicher, dass das Leben als Pokerstar nicht immer einfach ist. Man muss die Balance finden und aufpassen, dass das Pokerspiel, wenn man es beruflich verfolgt, das persönliche Leben nicht negativ beeinflusst. So ist es fast in jedem Job und so kann man demnach das Pokerspiel, wenn man es zu seinem Beruf macht, auch als richtige Arbeit anerkennen. Wie in jedem anderen Beruf, gibt es auch als Pokerstar Fehler die man begehen kann und Fallen in die man tappen kann.
So bemerkt man häufig, wenn man wie ich die Neuigkeiten des Pokermarkts verfolgt, dass einige von den Pokerprofis ab und an eine Auszeit nehmen. Jede Glückssträhne hat mal ein Ende und wer beim Pokern den ersten Fehler begeht, der könnte dadurch in eine Art Teufelskreis geraten und nach und nach immer weitere Fehler begehen. Dies macht deutlich, dass man als Pokerprofi einen kühlen Kopf bewahren muss, um diese Fehler erst gar nicht zu begehen.
Phil Ivey, der unter den Pokerfans bekannt ist, verfolgt zum Beispiel die Strategie, so lange zu spielen, bis er entweder alle Chips verloren hat oder zu erschöpft ist, um weiter zu machen. Die Erschöpfung holt viele Pokerspieler nach langer Zeit des Profidaseins ein, denn man kann sich auch als professioneller Pokerspieler selbstverständlich überarbeiten.
Manch einer verfällt aufgrund des Pokerns der Spielsucht, da viele bei einem Verlust ihr Geld wieder gewinnen wollen, doch beim Poker heißt das nicht, dass man bei der weiteren Spielverfolgung gleich süchtig ist, sondern vielmehr gehört es zur Strategie vieler Profis, dass auf die Zeit gesetzt wird. Auch wenn man schon früh verloren hat, gibt es bei Pokern die Möglichkeit eines Rebuys, mit dem sich die Spieler wieder einkaufen können, um weiter zu spielen und das verlorene Geld zurückgewinnen.
Genau aus diesem Grund gibt es viele Spieler, die mehr Geld als den zu zahlenden Buy-In in der Tasche haben. Um hiermit erfolgreich zu sein, muss man als Spieler jedoch einen äußerst klaren Kopf behalten und die Situation am Spieltisch richtig einschätzen können. Hierzu zählt eine Menge Erfahrung und Können am Pokertisch.
Das Pokerspiel hat natürlich auch gewisse Schattenseiten. Man kann viel Zeit damit verbringen, sich vor allem in Online Pokerräumen rumzutreiben. Wenn man einmal beginnt, dann ist es schwer wieder damit aufzuhören. Die sozialen Kontakte könnten darunter leiden, wenn man es vorzieht, seine Freizeit an den Pokertischen der Online Casinos zu verbringen. Auch könnten die eigenen Tagesabläufe durcheinander geraten. Ich selbst weiß, dass die besten Pokerspiele in der Nacht stattfinden, wenn die Pokerer von der Arbeit kommen und sich dann zum Entspannen am Abend an den Rechner setzen.
Dadurch kann es zu Schlafentzug kommen oder zu einem verschobenen Tagesablauf, bei dem man nachts aktiv ist und dafür am Tage schläft. Die Pokerwelt ist spannend, aufregend und abwechslungsreich, jedoch ist es für jeden schade, wenn man außerhalb dieser Welt keine anderen Kontakte und Interessen mehr verfolgen kann.
Neben den Schlafzeiten und den sozialen Kontakten gibt es weitere Dinge, auf die man als Pokerer achten sollte, beispielsweise die Ernährung. Wenn man lange Zeit am Pokertisch verbringt und dadurch kein geregeltes Essen zu sich nimmt, sondern hier und da lediglich irgendwas in sich rein stopft, dann kann es schnell passieren, dass man ungewollt zunimmt und durch die ungesunde Ernährung der eigene Organismus darunter leidet. Durch eine schlechte Ernährung ist die Verfassung der Person dementsprechend schlecht und darunter kann dann natürlich auch das Pokerspiel leiden.
Ein weiterer Tipp von mir ist auf den eigenen Alkoholkonsum Acht zu geben. Viele der Profis trinken keinen Schluck Alkohol, wenn sie am Pokertisch sitzen. Alkohol vernebelt die Sinne und auch bei jeder anderen Arbeit greift man für gewöhnlich nicht zum Alkohol. Man sieht hier also, dass es einige Dinge gibt, die berücksichtigt werden müssen, wenn man den Pokertisch zu seinem eigenen Arbeitsplatz machen möchte.
Ein nicht weniger wichtiger Punkt ist die eigene Freundin. Die Freundin braucht Aufmerksamkeit und wird es nicht wollen, dass die Zeit am Pokertisch mehr ist, als die Zeit die mit der eigenen Freundin verbracht wird. Auch möchten die meisten Freundinnen mit Sicherheit nicht Tag und Nacht nur das Pokern zum Thema haben, sondern auch einmal über etwas anderes reden. Diese Punkte machen wohl mehr als deutlich, dass das Leben als Pokerprofi nicht immer einfach ist, auch wenn es nach außen hin toll klingt.
Klar ist es verlockend, mit einem Spiel, welches mir Spaß macht, meinen Lebensunterhalt zu verdienen und das Pokern als meine Arbeit zu betrachten. Trotzdem darf hierbei nicht vergessen werden, dass man außerhalb der Spieltische auch ein Leben führen muss, bei dem auf das eigene Umfeld und die eigene Gesundheit geachtet werden muss.
Diese Ausgewogenheit zu managen ist nicht unbedingt einfach und ist zudem auch mit Arbeit verbunden. Deshalb ziehe ich meinen Hut vor den richtigen Pokerprofis, die mit dem Spiel ihr Geld verdienen und es trotzdem schaffen dabei ein ganz normales Leben zu führen.






Ich betreibe diesen kleinen Blog hier nun schon eine ganze Weile und habe mich immer sehr wohl damit gefühlt, über kleine und größere Themen aus der gesamten Glücksspiel-Branche zu berichten und meine Meinung dazu zu schreiben. Ich möchte die näheren Umstände dazu gar nicht erst erklären müssen, aber jedenfalls wurde ich von einer Person vor kurzen sehr gezielt angefeindet, als das Gespräch zufällig auf meinen kleinen Blog fiel. Kern dieser Anfeindung war es, wie ich denn regelmäßig zu einem Thema schreiben und informieren könne, das so viele Menschen zu Süchtigen gemacht habe.
Heute gibt es kein konkretes Thema für meinen Blog, denn mir fehlte in dieser Woche einfach die Zeit zum recherchieren. Das liegt in erster Linie daran, dass ich erst seit kurzem wieder hier in Gonsenheim bin. Die letzten Tage habe ich nämlich in London verbracht, wo ich mir einmal diese schöne Stadt, die typischen britischen Klischees und die einheimische Pokerszene angeschaut habe.
Wie oft habe ich mich schon über das Pokerspiel im deutschsprachigen Fernsehen aufgeregt? Meistens dann, wenn Stefan Raab seinen Tisch von prominenten Poker-Dilettanten zusammenrief – auch wenn ich diesen manchmal dann doch recht sympathisch fand – und eigentlich jedes Mal, wenn ich etwas über dieses alberne Pro7-Format mitbekam, bei dem das deutsche Poker Ass gesucht würde. Da kann man schon beinahe das Vertrauen verlieren, das man im öffentlichen Fernsehen noch etwas ordentliches Deutschsprachiges zum Thema Poker finden wird.
Auch wenn ich in meinem Blog noch nicht viel darüber gesprochen habe, verfolge ich doch sehr Interessiert die ganze Geschichte um Full Tilt und was mit diesem Unternehmen so passiert. Ich kann auch an dieser Stelle ganz ehrliches Mitgefühl für all die Spieler aussprechen, die nochimmer Gelder auf den Konten dieses fragwürdigen Unternehmens haben. Wäre ich ein Betroffener, hätte mich das ewige hin und her und die miserable Informations-Leistung des Unternehmens zur Weißglut getrieben. Ich hoffe ehrlich, dass Full Tilt sich noch auf die alte Weißheit besinnen wird, dass Spielerschulden Ehrenschulden sind und alle Spieler entsprechend der Umstände entschädigt werden.
In einem Gespräch über die Gewohnheiten im Umgang mit Online Casinos und die Vorteile davon, die ganze bunte Welt der traditionellen Casino Spiele auch am heimischen PC zu haben, bin ich auf das Thema gekommen, wann wohl das erste Online Casino online ging. Denn ich selbst bin noch nicht so lange in diesem Thema bewandert, da ich lange Zeit das Live Casino Spiel bevorzugte. Inzwischen habe ich die Spielwelt im Internet aber auch schätzen gelernt und wie üblich, wenn mich ein Glücksspiel-nahes Thema interessiert, begann ich darüber zu recherchieren. Und die Ergebnisse meiner Recherche möchte ich nun – wie üblich – in einem kleinen und kompakten Blog-Eintrag zusammenfassen.

Erst letzte Woche habe ich einen einigermaßen ausführlichen Blick auf eine Listen geworfen, die sich mit den „heißesten“ männlichen Spielern der Pokerszene beschäftigen. Im Zuge dieser Betrachtung kam ich schließlich zu dem Ergebnis, dass bei dieser Auflistung ganz offensichtlich die Qualität des Pokerspiels vor die tatsächliche „hottness“ des Spielers ging. Daraufhin ließ ich mich zu der Vermutung hinreißen, dass eine äquivalente Liste mit weiblichen Pokerspielern deutlich weniger fachbezogen ausfallen würde. Und wie um meine Vermutung zu beweisen – oder vielleicht auch zu widerlegen – habe ich eine solche Liste im Internet aufgespürt. Werfen wir doch mal einen Blick auf einige der „Hottest Female Poker Players of 2012“.