Ermunterung zum Pokerspielen

Wie der regelmäßige Leser meines Blogs weiß, spreche ich auf diesen Seiten quasi immer über Glücksspiel in irgendeiner Form. Dabei lege ich zwar besonderen Wert darauf, auch mal über den Tellerrand des Glücksspiel-Business hinauszuschauen und auch mal interessante digitale Spiele, Bücher oder ähnliches hinzuweisen, aber im Kern dreht sich hier doch alles um Casino und Poker.

Casino und Poker! Das ist eine Mischung, die ich noch nie hinterfragt habe. Warum auch? Jedes ordentliche Casino bietet doch den ein oder anderen Pokertisch an und wo man für eine Runde Texas Holdem die Karten aufnimmt ist auch gewöhnlich ein Casino nicht weit. Aber tatsächlich ist scheinbar die Schnittmenge von typischen Pokerspielern und typischen Casinospielern nicht so groß, wie ich immer dachte. Eine Statistik konnte ich dazu leider nicht auftreiben, aber schon oft sind Leser an mich herangetreten und haben erklärt, dass sie zwar gern ihr Glück im Casino austesten, aber um Pokertische dabei meist einen Bogen machen. Woran liegt das?

Der erste Grund und wohl wichtigste Grund ist, dass Poker eines der schwierigsten traditionellen Casino-Spiele ist. Schon die Standartregeln sind etwas komplizierter, als Roulette oder Black Jack. Und die strategische Dimension ist so groß, dass die professionellen Spieler nochimmer nicht ausgelernt haben. Somit fällt Poker unter den Bereich: einigermaßen leicht zu lernen und nahezu unmöglich zu meistern.

Dennoch möchte ich hier jeden noch so verbissenen Casino-Spieler dazu ermuntern, sich mal an diesem faszinierenden Kartenspiel zu versuchen. Und wenn man sich nicht die Blöße geben möchte, mit Halbwissen über das Spiel an einem Casino Pokertisch Platz zu nehmen, dann habe ich auch einen Tipp parat. Im Internet gibt es unzählige Programme, mit denen man sich schnell und einfach durch das Spiel mit Spielgeld ins Pokern einarbeiten kann. Nur zwei Titel, die ich dafür empfehlen würde wären „LANPoker“ und „PokerTH Portable”. Beide sind Kostenlos und unterscheiden sich vor allem in der Aufmachung. Zum lernen und üben sind sie allemal gut geeignet und sorgen auch für einiges an Spass mit den computergesteuerten Gegner.

 

Hottest Poker Player Lists – die Zweite!

Erst letzte Woche habe ich einen einigermaßen ausführlichen Blick auf eine Listen geworfen, die sich mit den „heißesten“ männlichen Spielern der Pokerszene beschäftigen. Im Zuge dieser Betrachtung kam ich schließlich zu dem Ergebnis, dass bei dieser Auflistung ganz offensichtlich die Qualität des Pokerspiels vor die tatsächliche „hottness“ des Spielers ging. Daraufhin ließ ich mich zu der Vermutung hinreißen, dass eine äquivalente Liste mit weiblichen Pokerspielern deutlich weniger fachbezogen ausfallen würde. Und wie um meine Vermutung zu beweisen – oder vielleicht auch zu widerlegen – habe ich eine solche Liste im Internet aufgespürt. Werfen wir doch mal einen Blick auf einige der „Hottest Female Poker Players of 2012“.

Um diesen Blick zu werfen, werde ich die Dramatik der Reihenfolge von den niedrigeren zu den besten Plätzen komplett ignorieren und direkt zum ersten Platz kommen: die heißeste Pokerspielerin von 2012 ist laut der mir vorliegenden Liste Sara Jean Underwood. Die zweifellos ansehnliche Blondine ist seit einer Weile zwar Mitglied des Profi Teams eines Pokeranbieters, aber ich konnte tatsächlich keinen einzigen Gewinn von ihr aufspüren. Das einzige was ich herausfinden konnte war, dass sie 2007 Playmate des Jahres wurde und drumherum immer mal nackt zu sehen war.

Das bestätigt doch sehr genau meine Vermutung, die ich hatte. Etwas relativiert wird das, wenn man sich Platz 2 und 3 der Liste anschaut. Dort finden sich nämlich Liv Boeree und Vanessa Rousso. Beide Damen können tatsächlich neben ihrem attraktiven Auftreten ausgesprochen gut spielen. Danach kommen allerdings Namen wie Jennifer Leigh, Summer Altice, Jayde Nicole und so weiter. Alle dieser Damen waren im Verlauf ihrer Karriere mal mehr oder weniger nackt zu sehen, aber ihre Pokererfolge lassen sich an einer Hand abzählen.

Och muss also zu dem Ergebnis kommen, dass bei den Listen der „Hottest Female Poker Players of 2012“ die „Hottness“ deutlich vor dem tatsächlichen Spielvermögen steht. Das ist ansich sicher auch in Ordnung, immerhin sollen die Listen ja nicht die besten Spielerinnen benennen. Aber vielleicht sollte man bei dem Titel „Female Poker Player“ doch etwas differenzierter vorgehen und nicht hauptberufliche Modells auswählen.

 

Die heißesten Männer des Pokers

Liest man zunächst diesen Titel, ist das wohl kein typisches Thema für die Leserschaft meines Blogs. Denn wenn ich mich nicht täusche, ist das Gro meiner Leserschaft männlich und interessiert sich deshalb vermutlich recht wenig für die heißesten Männer von irgendwas.

Dennoch möchte ich heute eine dieser skurrilen Listen erwähnen. Genauer gesagt die Top 10 der „Hottest Men in Poker“, die von einem der wenigen – wenn nicht dem einzigen – Frauen Poker Magazin erstellt wurde.

Eingangs sollte ich hier wohl erwähnen, dass ich von solchen Listen nicht mehr und auch nicht weniger halte, wenn es sich dabei um Frauen handelt. Alles in allem finde ich solche Auflistungen sogar ausgesprochen nutzlos, da es nunmal einem Pokerspieler oder einer Pokerspielerin keinen Vorteil bringt, „hot“ zu sein. Nun mag der ein oder andere vielleicht einwenden, dass doch eine hübsche Frau am Pokertisch durchaus Vorteile auf ihrer Seite hat, da sie die Konzentration der männlichen Mitspieler beeinflussen könnte. Aber das ist wohl eine recht pubertäre Einschätzung, denn ein professioneller Spieler lässt sich von so was wohl kaum ablenken.

Was mir vor allem bei einem Blick über die Liste der „Hottest Men in Poker“ aufgefallen ist, ist die hohe spielerische Qualität der nominierten. Da finden sich Spieler wie Pius Heinz, Phil Ivey, Daniel Negreanu und sogar Doyle Brunson. Generell finden sich dort nur Spieler, die bereits Gewinnpreise in Millionenhöhe abkassiert haben. Besonders die Anwesenheit von Doyle Brunson ist in Anbetracht des Titels der Liste schon überraschend, ist dieser doch in Anbetrachts eines Alters sicher nicht mehr einer der „hottesten“ Spieler der Pokerwelt. Generell scheint es hier mehr um die Qualität des Pokers zu gehen, als um die „hotness“.

Aber das scheint mir einer der bemerkenswertesten Unterschiede zu sein, wenn man diese Liste mit den Äquivalenten vergleicht, in denen die „Hottest Woman in Poker“ gewählt werden. Denn dort geht es viel mehr um Körbchengröße als um Poker-Vermögen. Meist bestehen diese Listen zum Großteil eher aus Werbefiguren der Pokerwelt, die zwar Patch-Träger von Pokeranbietern hübsch anzusehen sind, aber kaum mehr vom Spiel verstehen als wie man die Karten aufnimmt. Das sollte uns männlichen Spielern doch zu denken geben… oder nicht?

 

Das Jahr 2012…

2011 war ein spannendes Jahr für das Glücksspiel – sowohl Online als auch Live. Aber hier soll nicht noch einer der ohnehin schon zahllosen Rückblicke auf das Jahr 2011 angestellt werden. Ich möchte viel mehr nach vorne blicken, denn das Jahr 2012 bringt mit Sicherheit viel Neues.

Was wird uns also im kommenden Jahr so erwarten? Was Casino und Online Casino im traditionellen Sinne angeht, erwarte ich eigentlich keine grundlegenden Änderungen. Ok, in Deutschland wird sich die gesetzliche Lage etwas ändern, aber ich habe so im Gefühl, das man dafür kaum Prognosen aufstellen kann. Interessanter finde ich da schon die Frage, wie sich die Online Poker Welt – insbesondere natürlich Full Tilt – vom Black Friday of Poker erholen wird.

Worauf ich aber ganz besonders gespannt bin, das wird das Glücksspiel und Pokern als Social Gaming im Jahr 2012 sein. Denn hier scheint der Markt gerade mal angekratzt. Einerseits wird das kommende Jahr ganz bestimmt das Jahr der großen und erfolgreichen Pokerapps. Und damit meine ich nicht nur Spielgeld-Apps, sondern jeder Anbieter wird früher oder Später auch von iPad, Iphone und Smart-Phones zugänglich sein. Auch Apple wird sich da mit seiner recht strikten Anti-Glücksspiel-Politik nicht mehr lange querstellen können. Das finanzielle Potential für diesen Markt ist einfach zu groß.

Andererseits wird das Glücksspiel und Pokern mehr und mehr als Social Gaming etabliert. Mit Zynga Poker wurde dazu längst die Grundlage gelegt und im kommenden Jahr werden sicher die Spielgeld Casinos und Poker Tische alle Handys und Netzwerke erobern. Dann weiß man immer, wann, wo und wie gut seine Freunde gespielt haben und trifft sich am Pokerstammtisch, egal wo auf der Welt sich die einzelnen Spieler gerade befinden. Das könnte wirklich spannend werden.

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch…

 

 

 

 

 

 

Am Himmel leuchten hell die Sterne,

Glocken läuten in der Ferne.

Die Herzen werden weich und weit,

denn es ist wieder Weihnachtszeit!

In der Küche brutzeln Braten,

die Kleinen können ´s  kaum erwarten,

die Geschenke auszupacken.

Die Bratäpfel im Ofen knacken.

Voller Duft und Heimlichkeit,

wünsch´  ich euch diese Weihnachtszeit.

 

Ich wünsche all meinen Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012!

 

Deutsch, Geschichte, Craps und dann eine Doppelstunde Sport

Welcher der in der Überschrift genannten Begriffe passen nicht in diese Reihe? Tatsächlich, es ist natürlich das Würfelspiel Craps, welches nicht zwischen die Schulfächer wie Deutsch und Geschichte passt. Umso interessanter ist die Tatsache, dass man in Großbritannien aktuell tatsächlich darüber diskutiert, ob Glücksspiele wie Craps in der Schule behandelt werden sollten. So skurril das auch klingen mag, hat doch eine Charity Organisation namens „GamCare“ diesen Vorschlag geäußert. Das sorgt aktuell bei den Briten für hitzige Debatten. Kein Wunder – das würde dieses Thema ja hierzulande auch. Da gibt es all die Regulierungen für den Glücksspielmarkt und erwachsene Spieler zu schützen und dann sollen die Kinder schon in der Schule das Zocken lernen? Ich glaube aber, dass diese Idee trotz dieser provokanten Formulierung gar nicht so schlecht ist.

Zunächst sollte ich wohl darauf hinweisen, dass es sich bei GamCare um eine Organisation handelt, die sich mit der Problematik um Glücksspiel und Spielsucht durchaus auskennen. Hinter GamCare stehen Leuten, die Spielsüchtigen aktiv dabei unter die Arme greifen, ihre Probleme zu überwinden. Wie kommen diese Leute also nun auf die Idee, das Glücksspiel in die Schulen zu bringen?

Das hängt wohl damit zusammen, dass Glücksspiel heute sehr verbreitet ist und das bekommen natürlich auch die Mitglieder der jüngeren Generation mit. Geldspielautomaten werden in den unterschiedlichsten Lokalitäten aufgestellt und auch zu anderen Glücksspielen können Jugendliche Kontakt knüpfen, wenn sie denn wollen. Im Zweifel ist es nicht zuletzt das Internet, dass das möglich macht. Darum scheint es wichtig zu sein, die Kinder möglichst gut über die Hintergründe, Funktionen und damit natürlich auch die Gefahren von Glücksspiel aufmerksam zu machen. Und wo kann man das besser tun, als in einem kontrollierten Rahmen wie dem Schulunterricht. So werden die Kinder mit einer schulischen Ausbildung auch auf ihren Umgang mit dem Glücksspiel geschult und können als Erwachsene dann davon profitieren.

Ob diese ausgefallene Idee nun wirklich funktionieren kann, darüber werden sich die britischen Pädagogen wohl noch eine Weile streiten. GamCare hat es aber mit dieser interessanten Idee zumindest geschafft, auf diesen Zusammenhang hinzuweisen.

 

Warum ich nach Kiel ziehe…

Ganz Deutschland hat einen neuen vertrag für die Regulierung von Glücksspiel. Ganz Deutschland? Nein, nicht ganz Deutschland. Ein kleines Bundesland im Norden hält widerstand und weigerte sich gestern, zusammen mit den anderen Bundesländern den neuen Vertrag zu unterschreiben. Das war natürlich Schleswig-Holstein und ich finde das gut.

Denn der neue Glücksspielstaatsvertrag wird ein Desaster, das sehe ich schon jetzt kommen. Ich habe in diesem Blog bereits öfters über den aktuellen Vertrag geschimpft und war sehr zuversichtlich, als man einen liberaleren neuen Glücksspielstaatsvertrag ankündigte. Dieser wurde gestern nun von 15 Ministerpräsidenten unterzeichnet und ich muss zugeben, das aus dem liberalen Markt für Glücksspiel einfach nichts geworden ist.

Zugegeben, 20 Lizenzen werden wohl vergeben. Das ist immerhin etwas und immernoch deutlich besser als die 7 Lizenzen, die im ersten Entwurf des Vertrages geplant waren. Ich habe damals bereits geschrieben, das 7 Lizenzen deutlich zu wenig sind, um einen Markt wie Deutschland zu liberalisieren. Ich sah es eher wie ein dilettantisches Anschmecken. Aber ob nun 20 Lizenzen so viel besser sind und ausreichen, da habe ich so meine Zweifel.

Aber das ist natürlich nicht der stärkste Kritikpunkt, den man am kommenden Glücksspielstaatsvertrag haben kann. Was ich wirklich nicht verstehen kann ist die Tatsache, dass im Jahr 2011 doch noch tatsächlich das Internet aus einem Vertrag, der Glücksspiel regulieren soll, herausgehalten werden kann. Denn die 15 Ministerpräsidenten unterschrieben gestern einen Vertrag, der weder Online Casino noch Online Poker eine Daseinsberechtigung einräumt.

Als Konsequenz bleibt der bereits existierende Markt unreguliert, unüberwacht und schlicht illegal. Und darum würde ich jetzt am liebsten nach Kiel ziehen, denn dort sieht man das genauso. In Schleswig-Holstein setzt man nämlich nach wie vor auf seinen Alleingang. Mit eingeschlossen sind eine unbegrenzte Zahl an Lizenzen für illegale Anbieter und vor allem auch eine Regulierung des Glücksspielmarktes.

 

Twilight im Online Casino

Was genau ist eigentlich Twilight? Ich muss wirklich zugeben, dass dieses echte Phänomen der Popkultur in den letzten Jahren immer noch weit genug um mich herumgegangen ist, als das ich keinen der Filme gesehen und erst recht keines der Bücher gelesen habe. Alles was ich darüber weis ist, dass es um eine Liebesbeziehung zwischen Teenage-Vampiren geht, die im Sonnenlicht glitzern. (Wie albern! Zu meiner Zeit sind die dadurch noch zu Staub zerfallen!) Und der andere Effekt dieses Trends ist, das Vampire inzwischen angesagter sind als je zuvor und nun überall zu sehen sind. Was ist dabei nicht gedacht hätte ist, dass sie auch Einzug ins Online Casino halten würden.

Aber genau dies ist mit einem Spielautomaten geschehen, der sich dem aktuellen Twilight Trend mit aller Hingabe widmet. Das schließt Liebesbeziehung samt all dem dazugehörigem Kitsch natürlich mit ein. Der Name dieses Machwerkes ist „Immortal Romance“ und besitzt natürlich nicht die Twilight-Lizenz. Aber im Grunde geht es um das selbe; eine hunderte von Jahre alter aber natürlich immer noch sehr attraktiver Vampir verliebt sich in eine junge und knackige Frau, die vermutlich auch nicht so menschlich ist, wie sie scheint. Muss ich mehr dazu sagen?

Das verwunderliche dabei ist, dass es sich im Kern bei „Immortal Romance“ um eine vollwertige Slot Machine handeln soll. Aber der Kniff bei dem Gerät ist, dass es man während des Spiels nicht nur die Chance auf Geldgewinne hat, sondern auch immer mehr über die vampirischen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander erfährt. Mich persönlich würde das ja nicht vor einen Online Casino Spielautomaten locken, aber vielleicht gibt es ja Spieler unter meinen Lesern, die gerne eine Geschichte erzählt bekommen, während sie ihr virtuelles Geld in den digitalen Slots versenken. Das würde mich wirklich mal interessieren. Für mich persönlich ist es ja wirklich nichts – Vampire sind einfach nicht mein Ding.

 

Deutschland braucht einen regulierten Markt für Online Poker

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es nicht schon viel zu oft gesagt bzw. geschrieben habe, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass Deutschland dringend einen regulierten Markt für Online Poker braucht. Dass ich dies in dieser Woche nocheinmal zu einem expliziten Thema meines Blogs mache hat zwei Gründe.

Einerseits die jüngsten Ereignisse in diesem Bereich: die deutschen Bundesländer bis auf Kiel scheinen nach wie vor die Augen gegenüber einem zeitgemäßen Umgang mit dem Thema zu verschließen. Das Internet ist inzwischen überall vertreten, wo auch nur ein Handy klingelt und entsprechend zugänglich ist Online Glücksspiel und insbesondere Online Poker. Da kann man nicht die Augen davor verschließen und diesen bereits existierenden Markt ignorieren. Das hat inzwischen auch die entsprechende Europa-Instanz gemerkt und dazu aufgefordert, einen zeitgemäßen Umgang mit diesem Thema in der EU zu etablieren.

Andererseits ist aber auch eine Diskussion ein Grund für dieses Thema, den ich in dieser Woche an meinem Stammtisch führte. Ich war sehr überrascht, das zwei meiner „Spiel-Kameraden“ dort tatsächlich starke Skepsis über einen regulierten Markt für Online Poker äußerten. Ihr Argument war wohl jenes, dass es ja tatsächlich schwer sei, einen solchen Markt wie den im Internet so zu gestalten, das Kinder und Spielsüchtige davor geschützt seien.

Das ist natürlich ein gutes Argument; es ist tatsächlich schwer diesen Markt mit Spielerschutz auszustatten. Aber das ist doch bei weitem kein Grund ihn nicht zu regulieren. Denn nur in einem regulierten Markt für Online Poker ist es überhaupt möglich, einen Schutz für Spieler zu etablieren. Ist der Markt nicht reguliert, rutscht das Angebot in die Illegalität ab und dort lauert die wirkliche Gefahr für Kinder und gefährdete Erwachsene.

Außerdem ist es eine seltsame Diskussion, denn es geht ja nicht darum einen Markt mit der Regulierung zu schaffen. Der Markt existiert ja bereits mit unzähligen Kunden – auch in Deutschland. Es gilt einfach, dass die Politik diesen Markt als solchen auch anerkennt und einen zeitgemäßen Umgang damit entwickelt.

 

Bling-Bling für den Stammtisch?

Ich glaube ich habe in der Vergangenheit bereits einmal über ein besonders extravagantes Pokerset berichtet, das mit den wertvollsten Materialien der Welt geschmückt war und mehr Geld kostete, als ich durch Pokern wohl je verdienen werde. Damals kam ich zu dem Ergebnis, das so viel Bling Bling an meinem Stammtisch wohl nicht ankommen würde. Dennoch geht diese Betrachtung der außergewöhnlichen Pokersets nun in eine zweite Runde, denn über folgende Entdeckung muss ich einfach berichten.

Stahl ist der Name eines Unternehmens, das demnächst ein wahrlich einzigartiges Pokerset zu einer Auktion anbieten wird. Dabei handelt es sich um einen Koffer voll Pokerchips – natürlich, eben ein Pokerset. Aber schon bei dem Koffer beginnt die Extravaganz. Dass sein inneres ausgekleidet ist mit feinstem Kalbs-Leder, wirkt da auf den ersten Blick noch geradezu ordinär. Interessanter ist da, dass all seine Elemente mit hoch-karatigem Weiß-Gold überzogen ist und darauf mit Diamanten besetzt wurde. Wer so einen Koffer mit sich herumträgt, der brauch keinen Ring am Finger. Aber auch das Innere des Pokersets hat es in sich – oder gerade das! Denn auch jeder einzelne der Pokerchips ist mit Weißgeld überzogen und mit Diamanten besetzt. Jeder einzelne der 120 Chips! Das ist ein Ausmaß an Bling Bling, das man nichtmal in dem Klischee-beladensten amerikanischen Rap-Video sehen würde.

Aber das interessanteste an diesem Pokerset von Stahl kommt erst noch. Denn tatsächlich sind in den Chips und dem Koffer dieses Sets echtes Meteoriten-Gestein verarbeitet. Genauer gesagt ist es Gestein des Muonionalusta Meteoriten, der vor 800 tausend Jahren irgendwo in Schweden eingeschlagen ist. Also das hat mich um ein vielfaches mehr beeindruckt als all das Gold und all die Diamanten.

Mit Chips aus echtem Meteoriten-Gestein All-In zu gehen muss schon ein ganz besonderes Gefühl sein. Oder vielleicht auch nicht. Ich werde es wohl sicher nicht erfahren. Denn wie es nun mal so ist, werde ich wohl zum Zeitpunkt der Auktion keine 150 tausend Dollar in meiner Haushaltskasse haben. So viel soll das Set nämlich Wert sein – zumindest nach Schätzung. Denn wer kann schon den Wert eines echten Meteoriten bemessen?

 

Strippoker für den guten Geschmack

Pokern ist eine Kunst. Bei dieser Aussage würden mir sicherlich die meisten Fans der Pokerszene zustimmen. Wenn das allerdings der Amerikaner Zefrey Throwell sagt, meint er damit nicht, dass es ein strategisches Kartensiel sei, dass ein hohes Maß an Kunstfertigkeit bedarf. Nein, er spricht wirklich davon, das Poker Kunst sei! Den Eindruck habe ich zumindest aktuell, denn der amerikanische Künstler hat eine ausgiebige Runde Poker zur Hauptattraktion einer Ausstellung gemacht. Und nicht nur das, es handelt sich dabei auch um waschechtes Strip-Poker.

Mir persönlich sagte der Name Zefrey Throwell nichts und ich nehme an, das es auch den Lesern meines Blogs so geht. Zefrey Throwell ist ein recht erfolgreicher amerikanischer Performance Künstler, der auch schon in sehr großen und berühmten Museen wie dem Guggenheim ausstellen durfte. Nun habe ich generell nicht allzu viel Ahnung von Kunst, das gebe ich gern zu, und so musste ich auch nachschlagen, was denn eigentlich Performance Kunst ist. Dabei handelt es sich um eine künstlerische Darbietung, die einer Handlung oder einer konkrete Situation beruht. Betont wird dabei die Vergänglichkeit der Performance, denn das Kunsterwerk existiert nicht mehr wenn die Performance zuende ist.

Und ganz in diesem Sinne funktioniert auch Zefrey Throwells Strippokerinstallation. So sitzen im Schaufenster des Kunstgalerie „Art in General“ in Manhatten nun täglich zwischen 10:30 Uhr und 16 Uhr eine Gruppe von Menschen, die dort fröhlich Poker zocken und sich dabei entkleiden. Dabei wird wohl in Schichten gespielt, damit es immer neue Haut zu entblößen gibt und 50 Personen haben sich dafür bereiterklärt. Das ganze Kunstobjekt, oder Projekt, oder was auch immer, nennt sich dann „I’ll Raise You One…“

Nun kenne ich mich einfach – wie gesagt – nicht mit Kunst aus und kann daher kein Urteil über diese „Performance“ fällen. Vielleicht hat ja einer meiner Leser etwas dazu zu sagen. Ich denke ich fände es befremdlich, wenn ich bei einem Spaziergang durch Manhatten plötzlich nackte Pokerspieler im Schaufenster einer Kunstgalerie entdecken würde. Andererseits ist es schon ganz witzig und sicher steckt irgendein interessantes Konzept oder eine Idee dahinter. Der Künstler will damit sicher „zum nachdenken anregen“.

 

Die neue Generation der Poker Slot Machines

Deutschland ist Weltmeister, wer hätte das gedacht? Ich bin zwar nicht ganz so euphorisch wie sich so manche Medien geben, aber es sind doch schon schlagkräftige Schlagzeilen, die der Final Table der World Series of Poler der deutschen Pokerszene verpasst hat. Ich gratuliere auf jeden Fall Pius Heinz zu seinem Erfolg. Aber unter diesen Schlagzeilen ist auch eine andere interessante Meldung aus Las Vegas untergegangen, die zumindest ich als äußerst interessant empfand. Schließlich verbindet sie die von mir in letzter Zeit am häufigsten aufgegriffenen Themen: Poker und Slot Machines.

Denn während sich im Rio die November Nine am Final Table die Karten und Bets um die Ohren hauten, wurde am Rande des Spektakels eine neue Generation an Poker-Automaten vorgestellt. Der „Texas Hold’em Heads Up Poker slot machine” von dem US-Amerikanischen Unternehmen „International Game Technology“ soll der neue Heads Up Spezialist unter den Poker Slot Machines sein. Ein bisschen gemogelt ist diese Schlagzeile dann aber schon, sind doch Bots bisher immer nur im Heads Up wirklich erfolgreich gewesen. Sobald an den Tischen mehr Spieler saßen, konnten Bots mit den menschlichen Spielern einfach nicht mehr mithalten.

Aber wie gesagt, im Heads Up soll diese Slot Machine wirklich überzeugen und sowohl Neulingen als auch abgebrühten Profis ein anspruchvolles Spiel bieten. Dafür sorgt eine anpassungsfähige Software, die sich auf den Gegenspieler einstellt und somit sehr erfolgreich seine Schwächen ausnutzen soll. Angeblich soll sie dabei sogar in ihren Zügen vorausdenken können und somit eine hand-übergreifende Strategie etablieren. Dies führt zu dem interessanten Ergebnis, dass diese Slot Machine einem auch mal einen Bluff aufdrücken kann.

Zwar konnte dieses gerät wohl während des WSOP Finales ausgiebig und sogar kostenlos getestet werden, aber leider konnte ich bisher keine ordentlichen Bereichte darüber aufspüren. Mich hätte sehr interessiert, ob das Spiel gegen einen Computer überhaupt Spass machen kann. Was halten denn meine Leser davon? Sind Poker Heads-Up Automaten eine interessante Alternative zum Stammtisch-Finale?

 

Ballern im Casino Royale

Wer kennt eigentlich noch Duke Nukem? Inzwischen kennen wohl wieder einige Menschen diesen Namen, aber wer nichts damit anfangen kann, dem sei hier der Ursprung erklärt. Duke Nukem ist die Hauptfigur einer Videospielreihe, die ihren Ursprung in den frühen Neunzigern hatte. Innerhalb des Spiels schießt man sich durch Horden von Aliens – klassisch Videospiel eben. Die Figur Duke Nukem selbst kommt dabei wie die Überzeichung eines Achtziger-Jahre Aktionhelden daher. Mit fiesen Sprüchen und schlechten Manieren passt er mehr in die Rolle des Anti-Helden, rettet aber dann doch die Welt vor den Alien-Invasoren.

Was hat diese Einführung in die Geschichte einer Videospielikone nun in meinem Blog zu suchen? Eigentlich habe ich selbst nicht mehr an Duke Nukem gedacht, seit in zum letzten Mal in den Neunzigern die Finger an dem damals sehr erfolgreichen Duke Nukem 3D hatte. Danach wurde es auch ruhig um den Actionhelden. Zu meiner Überraschung allerdings legte neulich ein Freund, der eine moderne Videospielkonsole sein eigenen nennt, einen modernen Duke Nukem Teil ein um mir ein bestimmtes Level zu zeigen. „Duke Nukem Forever“ heißt der Titel und war wohl mehr als 12 Jahr in der Entwicklung.

Das hat nun immer noch nicht erklärt, weshalb ich hier nun darüber schreibe. Dazu komme ich jetzt: der besagte Besitzer einer modernen Videospielkonsole weiß nämlich, dass ich mich für jegliche Formen von Casinos interessiere und das schließt die virtuellen mit ein. Und in dem Level, das er mir von Duke Nukem Forever ballert man sich doch tatsächlich durch ein groß angelegtes Casino. Das Casino Royale Level besteht aus einem Prestige-trächtigen Casino-Komplex mit allerhand Spieltischen, Spielautomaten und allem was dazugehört.

Die Einrichtung bekommt man sogar von nahem zu sehen, da man im Verlauf des Levels auf Ratten-Größe geschrumpft wird und dann in einem Spielzeugauto über die Einrichtung saust und springt. Dabei werden natürlich auch in regelmäßigen Abständen Alien-Truppen zur strecke gebracht. Das klingt natürlich nach gewohnter Over-The-Top Videospielkost und gestaltet sich auch äußerst spaßig. Das Ambiente ist für Liebhaber von Casino-Flair auch durchaus ansehnlich und den ein oder anderen Spielautomaten darf man dann auch bedienen.

Leider wurde mir dann aber auch mitgeteilt, dass der Rest des Spieles wohl nicht so spannend sei und da ich mit selbst nicht besonders gut auskenne, kann hier wohl keine Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Wer sich allerdings schon immer durch ein Casino Royale ballern wollte, kann in diesen Titel ja mal reinschnuppern.

 

C-Bets am Stammtisch

So oft habe ich mich schon klagend an meinen Blog gewandt und darüber berichtet, wie schlecht ich doch in der vergangenen Woche an meinem Pokerstammtisch gespielt habe. Zu oft vermutlich, vor allem wenn man das Klischee vom jammernden Pokerspieler bedenkt. Aber diese Woche bin ich ausgesprochen zufrieden mit mir und möchte einmal davon berichten.

Wie die aufmerksamen Leser meines Blogs sicherlich wissen, habe ich immer so meine Probleme mit Pre-Flop-Raises. Ich setze relativ wenig aggressiv Pre-Flop und oft erwische ich mich danach dabei, mir danach zu schnell die Führung des Spiels ablaufen zu lassen. Ich denke es ist eine weit verbreitete Unsicherheit, wenn man nach einem Pre-Flop-Raise nichts getroffen hat und sich fragt, ob ein ordentlicher C-Bet nach dem Flop etwas bringen kann. Das ist einer der Engpässe, an denen ich mich allzu häufig stoße.

Nun muss man allerdings sagen, dass wir am Stammtisch eine recht eingespielte Runde sind. Zwar kommen immer mal wieder neue Gesichter zu Besuch, aber der Kern der Runde bleibt gleich. Darum bin ich zu dem Ergebnis gelangt, dass ich in dieser eingespielten Runde ne aus dieser schwierigen Unentschlossenheit nach Pre-Flop-Raises hinausfinden werde und bin wieder in die Schule gegangen. Und zwar dort, wo ich vielleicht viel zu selten spiele: an den virtuellen Tischen des online Poker Portals meiner Wahl. Schnell habe ich dort festgestellt, das Pre-Flop-Raises mit angeschlossenen C-Bets gang und gebe sind. Und nicht nur das, sondern auch der Call von C-Bets scheint mir ausgesprochen verbreitet zu sein.

Also habe ich mir an dieser aggressiven Art ein Beispiel genommen und hab bei meiner letzten Runde am Stammtisch ordentlich vom Leder gezogen. Und siehe da, kaum jemand konnte mit meinen deftigen C-Bets umgehen und ich bin sehr erfolgreich aus der Runde gegangen. Ich muss diese Strategie zwar noch für mich etwas verfeinern, weil mir die sture Aggressivität der Online Kids nicht besonders liegt, aber ich fühle mich schonmal auf dem richtigen Weg.

Daher kann ich nur jedem noch so überzeugten Live-Spieler den Rat geben, auch mal beim Online Poker vorbeizuschauen. Die ein oder andere Lektion kann man da immer lernen.

 

Was ist der beliebteste Spielautomat?

Um meiner Vornahme aus dem Blog-Eintrag der letzten Woche gerecht zu werden, will ich mich auch in dieser Woche den Spielautomaten widmen. Ich habe in den letzten Tagen zu diesem Thema etwas recherchiert und wollte herausfinden, was ist eigentlich der beliebteste Spielautomat. Zu einem Ergebnis bin ich bei dieser Suche allerdings nicht gekommen und stattdessen ist mir sehr bewusst geworden, wie scheinbar unendlich die Vielfalt des Angebots ist, wenn es um Geldspielautomaten geht.

Ich hab mir auch einmal die Automaten-Reihen in der Spielbank Wiesbaden dazu angeschaut. Bisher kam es mir immer so vor, als ob diese „blinkenden und bimmelnden Dinger“, wenn sie alle samt so dastanden, einfach gleich aussahen. Aber bei näheren hinsehen ist mir schnell bewusst geworden, dass es eine Vielfalt an optischen Themen gibt, die kaum zu überblicken ist. Neben den – wie ich finde traditionellen – Versionen mit vielen Zahlen und Früchten, die man in eine Reihe bekommen muss, gibt es auch Spielautomaten mit Piraten, Wikingern, Außerirdischen oder Robin Hood. Zieht man noch die Auswahl an Spielautomaten in Online Casinos in betracht, wird das Angebot noch unübersichtlicher.

Da allerdings die Unterschiede zwischen den Automaten fast ausschließlich optischer Natur sind, brauch man aber wohl auch keine Übersicht. Schließlich reicht es, wenn jeder Spieler den Automaten seiner Wahl nach dem Persönlichen Themen-Geschmack wählt. Mag er lieber die Welt der Piraten, wird er an den Piratenautomaten gehen und versuchen, Schatzkisten und Rum-Flaschen in eine Reihe zu bekommen. Mag er lieber Außerirdische, versuchte er das selbe mit Laser-Pistolen und UFOs. Worauf man dabei noch am ehesten achten sollte ist, ob der Spielautomat mit einem progressiven Jackpot ausgestattet ist, oder nicht. Aber zu diesem Thema habe ich bereits einen Blog-Beitrag geschrieben.

Wo die Arbeitsweise der Geldspielautomaten etwas vom gängigen Prinzip der rollenden Walzen abzuweichen scheint, ist das breite Angebot in Online Casinos. Dort wird die Computertechnik mitunter genutzt, um das Spielprinzip zu erweitern. Diesem Thema sollte ich mich in den nächsten tagen etwas ausführlicher widmen. Bis dahin möchte ich gern von meinen Lesern wissen,: was ist euer beliebtester Spielautomat?