Meine persönliche Nummer 2 ist: Chris Ferguson
1999 machte Chris Ferguson, heute 47 Jahre, seinen Doktortitel in Informatik mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz. Das mag wohl in der Familie liegen, denn auch seine Eltern haben beide einen Doktortitel in Mathematik. Sein Vater lernte an der UCLA Spieltheroie. Ferguson spielte schon in sehr jungen Jahren Poker, durch IRC Poker schliff er seine Fertigkeiten im College aus. 1995 nahm er bereits zum ersten mal an der World Series of Poker teil. Ferguson besiegte T.J.Cloutier im Hauptturnier der World Series of Poker 2000 und gewann so das erste große Preisgeld von 1.500.000 US-Dollar.

Durch sein Markenzeichen, die langen Haare und den Schnauzer, bekam er seinen Spitznamen “Jesus”
Im April 2006 nahm Chris Ferguson die Herausforderung an, aus 0,00 Dollar einen Betrag von 10.000 Dollar zu gewinnen. Er begann mit Freeroll-Turnieren und benötigte 7 Monate, um auf 6,5 Dollar zu kommen. Nach 9 weiteren Monaten erreichte er die 10.000-Dollar-Marke. Das gewonnene Geld spendete er Save the Children.
Unter etablierten Pokerspielern wird seine Spielweise als äußerts tight angesehen. In früheren Jahren seiner Karriere basierten seine Entscheidungen auf der Mathematik, so wird er häufig auch als “math guy” bezeichnet. Diese Fähigkeiten brigngen ihm in normalen Turnieren große Vorteile, bei Cash Games hingegen ist er eher ungefährlich. Er verdient seinen Lebensunterhalt fast ausschließlich durch Turniere. Durch seinen Bekanntheitsgrad wurde seine Spielweise in den letzten Jahren berechenbarer. Er hat zwar das Image des äußerst tighten Spielers beibehalten, ist aber nun auch in der Lage, unkonventioneller zu spielen.
