Steuern am Pokertisch?

In letzter Zeit wird man online ja immer öfter mit der Frage konfrontiert, ob Poker Spieler nun iher Gewinne versteuern müssen oder nicht. Hier kommt es allerdings darauf an, ob ich porfessioneller Pokerspieler bin und das so zu sagen mein Beruf ist, oder ob ich Abends am Stammtisch gemütlich eine Runde unter Männern zocke und dabei den ein oder anderen Fuffi gewinne.

Wenn man als Freizeitbeschäftigung legal pokert, erziehlt man Einnahmen aus dem legalen Glücksspiel, diese betreffen die private Vermögensebene und sind daher steuerfrei. Auch der Lottogewinn, oder der Gewinn von einem durchaus erfolgreichen Casino Abend, zählt zu dieser Kategorie und ist von der Besteuerung ausgenommen.

Kapitalerträge die aus Gewinnen resultieren müssen jedoch bei der Steuererklärung angegeben werden. Unmöglich ist eine Absetzung als Werbekosten, genauso wie eine Einbringung von Verlusten, da ja auch die Gewinne nicht unmittelbar besteuert werden.

Bei einem Profispieler sieht das jedoch anders aus, denn als Profispieler erziehlt man gemäß § 15 EstG gewerbliche Einkünfte und diese müssen versteuert werden. Zwischen Profispieler und Freizeitspieler unterschiedet man in erster Linie, wie viel Zeit man in das Kartenspiel investiert hat und an der ernsthaften und nachhaltigen Gewinnerzielungsabsicht.

Für eine Steuerberechnung sind allerdings die tatsächlich erzielten Einnahmen maßgeblich. Das heisst, dass alle im Rahmen der Pokertätigkeit getätigten Aufwendungen angesetzt werden können.

Na dann mal ran an den Pokertisch ;)

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