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	<title>Casino Spiele und Casino Bonus &#187; Black Jack</title>
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		<title>Das Jahr 2012&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:21:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[2011 war ein spannendes Jahr f&#252;r das Gl&#252;cksspiel – sowohl Online als auch Live. Aber hier soll nicht noch einer der ohnehin schon zahllosen R&#252;ckblicke auf das Jahr 2011 angestellt werden. Ich m&#246;chte viel mehr nach vorne blicken, denn das Jahr 2012 bringt mit Sicherheit viel Neues. Was wird uns also im kommenden Jahr so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 war ein spannendes Jahr f&#252;r das Gl&#252;cksspiel – sowohl Online als auch Live. Aber hier soll nicht noch einer der ohnehin schon  zahllosen R&#252;ckblicke auf das Jahr 2011 angestellt werden. Ich m&#246;chte viel mehr nach vorne blicken, denn das Jahr 2012 bringt mit Sicherheit viel Neues.</p>
<p>Was wird uns also im kommenden Jahr so erwarten? Was Casino und Online Casino im traditionellen Sinne angeht, erwarte ich eigentlich keine grundlegenden &#196;nderungen. Ok, in Deutschland wird sich die gesetzliche Lage etwas &#228;ndern, aber ich habe so im Gef&#252;hl, das man daf&#252;r kaum Prognosen aufstellen kann. Interessanter finde ich da schon die Frage, wie sich die Online Poker Welt – insbesondere nat&#252;rlich Full Tilt – vom Black Friday of Poker erholen wird.</p>
<p>Worauf ich aber ganz besonders gespannt bin, das wird das Gl&#252;cksspiel und Pokern als Social Gaming im Jahr 2012 sein. Denn hier scheint der Markt gerade mal angekratzt. Einerseits wird das kommende Jahr ganz bestimmt das Jahr der gro&#223;en und erfolgreichen Pokerapps. Und damit meine ich nicht nur Spielgeld-Apps, sondern jeder Anbieter wird fr&#252;her oder Sp&#228;ter auch von iPad, Iphone und Smart-Phones zug&#228;nglich sein. Auch Apple wird sich da mit seiner recht strikten Anti-Gl&#252;cksspiel-Politik nicht mehr lange querstellen k&#246;nnen. Das finanzielle Potential f&#252;r diesen Markt ist einfach zu gro&#223;.</p>
<p>Andererseits wird das Gl&#252;cksspiel und Pokern mehr und mehr als Social Gaming etabliert. Mit Zynga Poker wurde dazu l&#228;ngst die Grundlage gelegt und im kommenden Jahr werden sicher die Spielgeld Casinos und Poker Tische alle Handys und Netzwerke erobern. Dann wei&#223; man immer, wann, wo und wie gut seine Freunde gespielt haben und trifft sich am Pokerstammtisch, egal wo auf der Welt sich die einzelnen Spieler gerade befinden. Das k&#246;nnte wirklich spannend werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deutsch, Geschichte, Craps und dann eine Doppelstunde Sport</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:22:15 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" title="Craps" src="http://www.casinoverdiener.com/assets/images/craps1.jpg" alt="" width="214" height="142" />Welcher der in der &#220;berschrift genannten Begriffe passen nicht in diese Reihe? Tats&#228;chlich, es ist nat&#252;rlich das W&#252;rfelspiel Craps, welches nicht zwischen die Schulf&#228;cher wie Deutsch und Geschichte passt. Umso interessanter ist die Tatsache, dass man in Gro&#223;britannien aktuell tats&#228;chlich dar&#252;ber diskutiert, ob Gl&#252;cksspiele wie Craps in der Schule behandelt werden sollten. So skurril das auch klingen mag, hat doch eine Charity Organisation namens „GamCare“ diesen Vorschlag ge&#228;u&#223;ert. Das sorgt aktuell bei den Briten f&#252;r hitzige Debatten. Kein Wunder – das w&#252;rde dieses Thema ja hierzulande auch. Da gibt es all die Regulierungen f&#252;r den Gl&#252;cksspielmarkt und erwachsene Spieler zu sch&#252;tzen und dann sollen die Kinder schon in der Schule das Zocken lernen? Ich glaube aber, dass diese Idee trotz dieser provokanten Formulierung gar nicht so schlecht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Zun&#228;chst sollte ich wohl darauf hinweisen, dass es sich bei GamCare um eine Organisation handelt, die sich mit der Problematik um Gl&#252;cksspiel und Spielsucht durchaus auskennen. Hinter GamCare stehen Leuten, die Spiels&#252;chtigen aktiv dabei unter die Arme greifen, ihre Probleme zu &#252;berwinden. Wie kommen diese Leute also nun auf die Idee, das Gl&#252;cksspiel in die Schulen zu bringen?</p>
<p style="text-align: justify;">Das h&#228;ngt wohl damit zusammen, dass Gl&#252;cksspiel heute sehr verbreitet ist und das bekommen nat&#252;rlich auch die Mitglieder der j&#252;ngeren Generation mit. Geldspielautomaten werden in den unterschiedlichsten Lokalit&#228;ten aufgestellt und auch zu anderen Gl&#252;cksspielen k&#246;nnen Jugendliche Kontakt kn&#252;pfen, wenn sie denn wollen. Im Zweifel ist es nicht zuletzt das Internet, dass das m&#246;glich macht. Darum scheint es wichtig zu sein, die Kinder m&#246;glichst gut &#252;ber die Hintergr&#252;nde, Funktionen und damit nat&#252;rlich auch die Gefahren von Gl&#252;cksspiel aufmerksam zu machen. Und wo kann man das besser tun, als in einem kontrollierten Rahmen wie dem Schulunterricht. So werden die Kinder mit einer schulischen Ausbildung auch auf ihren Umgang mit dem Gl&#252;cksspiel geschult und k&#246;nnen als Erwachsene dann davon profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob diese ausgefallene Idee nun wirklich funktionieren kann, dar&#252;ber werden sich die britischen P&#228;dagogen wohl noch eine Weile streiten. GamCare hat es aber mit dieser interessanten Idee zumindest geschafft, auf diesen Zusammenhang hinzuweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Zocken mit Kelly</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:39:49 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Deutschland wird sich ja – zumindest hoffentlich – bald einiges im bereich der Sportwetten &#228;ndern und auch wenn ich anderen Gl&#252;cksspielen mehr angetan bin, als diesem Genre, begr&#252;&#223;e ich doch den kommenden neuen Gl&#252;cksspielvertrag. (Sofern er noch mal ordentlich &#252;berarbeitet wird, nat&#252;rlich! Aktuell kann man den nun wirklich nicht ernst nehmen.) Dieser Gedanke hat mich aber motiviert, mich etwas &#252;ber Sportwetten zu informieren und bin auf eine interessante Strategie gesto&#223;en, mit der zahlreiche erfolgreiche Spieler ihre Strategie benennen: das Kelly Kriterium.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei handelt es sich um eine verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig simple Formel, mit der man bestimmen kann, wie viel man bei einem Wetteinsatz von seinem Bankroll setzen sollte. Mit einbezogen in die Rechnung werden dabei Gewinnwahrscheinlichkeit und theoretischer Gesamtgewinn. Ich m&#246;chte mich hier nicht bem&#252;hen, die Formel darzulegen und die Anwendung zu erkl&#228;ren – wenn man den Begriff einfach googelt, findet man deutlich bessere Erkl&#228;rungen als ich sie je formulieren k&#246;nnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Benutzt wird das Kelly Kriterium vor allem im Bereich der Sport- und Pferdewetten. Zumindest stammt er aus diesem Bereich und hat angeblich schon so manchen leidenschaftlichen Zocker zu ansehnlichen Erfolgen verholfen. Das bemerkenswerte am Kelly Kriterium ist, dass es einem – sofern man es richtig anwendet – mit mathematischer Wahrscheinlichkeit zu einem wachsenden Bankroll verhilft. Das muss wohl gut genug funktionieren, dass man es teilweise schon versuchte auf die Finanzm&#228;rkte zu &#252;bertragen. Wer also vor hat, ab n&#228;chstes Jahr kr&#228;ftig ins Wettbusiness um Sport und Pferde einzusteigen, der sollte sich das Prinzip mal zu Gem&#252;te f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Angeblich sollen auch Pokerspieler das Kelly Kriterium schon erfolgreich angewandt haben, allerdings ist es in diesem Bereich ungleich schwieriger. Hier geh&#246;rt schon einiges an mathematischen Verst&#228;ndnis dazu, da deutlich mehr Faktoren in die Gleichung eingerechnet werden m&#252;ssen und diese nach Spielart und anderen Rahmenbedingungen variiert. Dennoch kann man wohl unter dem Strich behaupten, dass sich Zocken mit Kelly durchaus lohnen. Diesen Kelly w&#252;rde ich doch gern mal kennenkernen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Dutzend des Teufels</title>
		<link>http://www.maspiel.de/index.php/2011/05/die-dutzend-des-teufels/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:02:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich mit diesem Blogeintrag ja glatt eine Woche zu sp&#228;t dran, aber vor dem Abend des vergangenen Freitags bin ich nicht auf den Gedanken gekommen es zu thematisieren: Freitag der 13. Ganz recht; der vergangene Freitag fiel auf den 13ten Tag des Monats. Ich glaube nicht, dass allzu viele meiner Leser das &#252;berhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Eigentlich bin ich mit diesem Blogeintrag ja glatt eine Woche zu sp&#228;t dran, aber vor dem Abend des vergangenen Freitags bin ich nicht auf den Gedanken gekommen es zu thematisieren: Freitag der 13. Ganz recht; der vergangene Freitag fiel auf den 13ten Tag des Monats. Ich glaube nicht, dass allzu viele meiner Leser das &#252;berhaupt mitbekommen haben. Ich selbst habe es erst am Abend vor einer Woche gemerkt, als ich mich bei einer Partie Poker im Casino fand. Ein Freund hatte mich darauf hingewiesen, dass es dort ein nettes kleines Bonusprogramm gebe und ich hatte Lust ein paar H&#228;nde in einem stilvollen Ambiente zu spielen.</p>
<p style="text-align: center;">Jedenfalls sa&#223; dort ein junger Mann am Tisch, der offenbar &#252;berschw&#228;nglich gut drauf war. Wie es so ist bei einer gem&#252;tlichen Runde um moderate Eins&#228;tze kam man schnell ins Gespr&#228;ch und ich erfuhr, dass der junge Mann kurz zuvor ein nettes S&#252;mmchen am Roulette-Tisch gewonnen hatte. Seine Gewinnzahl sei die 13 gewesen – oder die „Dutzend des Teufels“ wie er es immer nannte. Erst nachdem er mehrere Male freudig strahlend wiederholte: „Auf welche Zahl h&#228;tte ich heute denn sonst auch setzen sollen!?“ fiel mir endlich auf, dass es ja Freitag der 13 war.</p>
<p style="text-align: center;">Daf&#252;r, dass der Tag eigentlich der Tag des Ungl&#252;cks sein sollte, war das Casino aber gar nicht schlecht besucht. Kein Wunder, erfuhr ich doch dass die Specials des Tages extra anl&#228;sslich dieses besonderen Datums waren. Im Gespr&#228;ch mit einem Angestellten des Casinos wurde mir dann sogar erkl&#228;rt, dass Freitage, die auf einen 13ten fielen, die Besucherst&#228;rksten Zahlen in Casinos seien. Erstaunlich, auch wenn ich nicht im Geringsten Abergl&#228;ubisch bin.</p>
<p style="text-align: center;">Daher entschloss ich mich dazu zu recherchieren, was eigentlich hinter dem ber&#252;hmten Ungl&#252;ckstag „Freitag dem 13ten“ steckt. Ist ja eigentlich auch nahe liegend, sich als begeisterter Gl&#252;cksspieler mit den Gegenst&#252;ck zur Haupteinnahmequelle auseinander zu setzen. Leider sind meine Recherchen noch nicht abgeschlossen, aber so kann ich schon einmal meinen Beitrag f&#252;r die n&#228;chste Woche ank&#252;ndigen: „Die Geschichte vom Freitag den 13ten“.</p>
<p style="text-align: center;">An dem vergangenen Freitag Abend im Casino ging ich dann aber &#252;brigens auch nicht ganz mit lehren H&#228;nden nach Hause. Einen ordentlichen Pot gewann ich, als ich einen haushohen Bluff bis zur letzten Wettrunde durchdr&#252;ckte. Das passt eigentlich so gar nicht zu mir, aber mein Blatt hatte es mir einfach angetan: ich hielt eine Kreuz 10 und eine Kreuz 3.</p>
<p style="text-align: center;">Eigentlich bin ich mit diesem Blogeintrag ja glatt eine Woche zu sp&#228;t dran, aber vor dem Abend des vergangenen Freitags bin ich nicht auf den Gedanken gekommen es zu thematisieren: Freitag der 13. Ganz recht; der vergangene Freitag fiel auf den 13ten Tag des Monats. Ich glaube nicht, dass allzu viele meiner Leser das &#252;berhaupt mitbekommen haben. Ich selbst habe es erst am Abend vor einer Woche gemerkt, als ich mich bei einer Partie Poker im Casino fand. Ein Freund hatte mich darauf hingewiesen, dass es dort ein nettes kleines Bonusprogramm gebe und ich hatte Lust ein paar H&#228;nde in einem stilvollen Ambiente zu spielen.</p>
<p style="text-align: center;">Jedenfalls sa&#223; dort ein junger Mann am Tisch, der offenbar &#252;berschw&#228;nglich gut drauf war. Wie es so ist bei einer gem&#252;tlichen Runde um moderate Eins&#228;tze kam man schnell ins Gespr&#228;ch und ich erfuhr, dass der junge Mann kurz zuvor ein nettes S&#252;mmchen am Roulette-Tisch gewonnen hatte. Seine Gewinnzahl sei die 13 gewesen – oder die „Dutzend des Teufels“ wie er es immer nannte. Erst nachdem er mehrere Male freudig strahlend wiederholte: „Auf welche Zahl h&#228;tte ich heute denn sonst auch setzen sollen!?“ fiel mir endlich auf, dass es ja Freitag der 13 war.</p>
<p style="text-align: center;">Daf&#252;r, dass der Tag eigentlich der Tag des Ungl&#252;cks sein sollte, war das Casino aber gar nicht schlecht besucht. Kein Wunder, erfuhr ich doch dass die Specials des Tages extra anl&#228;sslich dieses besonderen Datums waren. Im Gespr&#228;ch mit einem Angestellten des Casinos wurde mir dann sogar erkl&#228;rt, dass Freitage, die auf einen 13ten fielen, die Besucherst&#228;rksten Zahlen in Casinos seien. Erstaunlich, auch wenn ich nicht im Geringsten Abergl&#228;ubisch bin.</p>
<p style="text-align: center;">Daher entschloss ich mich dazu zu recherchieren, was eigentlich hinter dem ber&#252;hmten Ungl&#252;ckstag „Freitag dem 13ten“ steckt. Ist ja eigentlich auch nahe liegend, sich als begeisterter Gl&#252;cksspieler mit den Gegenst&#252;ck zur Haupteinnahmequelle auseinander zu setzen. Leider sind meine Recherchen noch nicht abgeschlossen, aber so kann ich schon einmal meinen Beitrag f&#252;r die n&#228;chste Woche ank&#252;ndigen: „Die Geschichte vom Freitag den 13ten“.</p>
<p style="text-align: center;">An dem vergangenen Freitag Abend im Casino ging ich dann aber &#252;brigens auch nicht ganz mit lehren H&#228;nden nach Hause. Einen ordentlichen Pot gewann ich, als ich einen haushohen Bluff bis zur letzten Wettrunde durchdr&#252;ckte. Das passt eigentlich so gar nicht zu mir, aber mein Blatt hatte es mir einfach angetan: ich hielt eine Kreuz 10 und eine Kreuz 3.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
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		<title>Nach dem Gl&#252;cksspielvertrag ist vor dem Gl&#252;ckspielvertrag</title>
		<link>http://www.maspiel.de/index.php/2011/04/nach-dem-glucksspielvertrag-ist-vor-dem-gluckspielvertrag/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 10:36:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das Wetten auf Sportergebnisse nicht so sehr mein Metier, wie es die klassischen Casino-Gl&#252;cksspiele sind, aber dennoch geht doch der Reiz, bei einem Fu&#223;ballspiel oder &#228;hnlichem auf seinen Favoriten zu setzen, nicht an mir vorbei. Deshalb habe ich den aktuellen Gl&#252;cksspielvertrag der in Deutschland f&#252;r ein staatliches Monopol in dieser Branche sorgt, immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Eigentlich ist das Wetten auf Sportergebnisse nicht so sehr mein Metier, wie es die klassischen Casino-Gl&#252;cksspiele sind, aber dennoch geht doch der Reiz, bei einem Fu&#223;ballspiel oder &#228;hnlichem auf seinen Favoriten zu setzen, nicht an mir vorbei. Deshalb habe ich den aktuellen Gl&#252;cksspielvertrag der in Deutschland f&#252;r ein staatliches Monopol in dieser Branche sorgt, immer sehr skeptisch betrachtet. Auch wenn man ihn mit einem sachlichen Blick be&#228;ugt, fallen die wesentlichen Kritikpunkte schnell ins Auge. Ich verzichte hier darauf, diese hier noch einmal auszuf&#252;hren, denn sie waren im vergangenen Jahr in aller Presse und ich bin mir sicher, ich habe auch in diesem Blog bereits dar&#252;ber geschrieben.</p>
<p style="text-align: center;">Nun wird aber mit dem Jahreswechsel der aktuelle Vertag auslaufen und ein neuer Gl&#252;cksspielvertrag wird seinen Platz einnehmen. Alle Schlagzeilen dar&#252;ber klangen bisher auch ziemlich gut: &#214;ffnung des Marktes f&#252;r private Anbieter, Liberalisierung des Marktes etc. Aber inzwischen sollte auch bei dem freudigsten Gl&#252;cksspielern in Deutschland Ern&#252;chterung eingekehrt sein und mit dieser auch die Erkenntnis: nach dem Gl&#252;cksspielvertrag ist auch vor dem Gl&#252;cksspielvertrag.</p>
<p style="text-align: center;">Ich m&#246;chte hier gar nicht weiter auf die Bef&#252;rchtungen eingehen, die erst k&#252;rzlich von den Internet-Aktivisten vom Chaos Computer Club propagiert wurden, die im neuen Gl&#252;cksspielvertrag tats&#228;chlich eine Form der Zensur haben sehen wollen. Sondern m&#246;chte zwei wichtige Punkte nennen, warum die kommende Regulierung f&#252;r Sportwetten in Deutschland – zumindest meiner Meinung nach – zum scheitern verurteilt ist.</p>
<p style="text-align: center;">Der erste Punkt ist die Regulierung &#252;ber Lizenzen. Die halte ich nicht grunds&#228;tzlich f&#252;r verkehrt, auch wenn ich mit besseren Formen f&#252;r den deutschen Gl&#252;cksspielmarkt vorstellen k&#246;nnte. Aber das Problem ist hier, dass davon tats&#228;chlich nur sieben St&#252;ck vergeben werden sollen. Sieben Lizenzen f&#252;r einen Markt, der vermutlich Milliardenscheres Potential bietet. Was hier als „kontrollierte &#214;ffnung“ angestrebt wird, ist lediglich ein Tropfen auf den viel zitierten hei&#223;en Stein.</p>
<p style="text-align: center;">Der zweite Punkt ist vielleicht noch wichtiger und betrifft die Abgaben, welche die Lizenzbewerber am deutschen Sportwettenmarkt zahlen m&#252;ssten. Diese sollen sich auf &#252;ber 16 Prozent belaufen und sind damit so gro&#223;z&#252;gig gefasst, dass sie sich kaum an Anbieter wird leisten k&#246;nnen. Man stelle sich irgendein anderes vergleichbares Unternehmen vor, dass 16 Prozent Steuern zahlen muss und trotzdem noch funktionieren soll.</p>
<p style="text-align: center;">Allein aus diesen beiden Gr&#252;nen sehe ich keine Zukunft f&#252;r den deutschen Markt f&#252;r Sportwetten. Es bleibt die Hoffnung, dass der neue Vertrag noch immer in der Mache ist und soweit ich wei&#223;, strebt Schleswig-Holstein einen liberaleren Entwurf an. Vielleicht kann sich ja da noch was &#228;ndern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kein Gl&#252;cksspiel mehr f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 11:54:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die meisten von meinen Lesern werden diese Nachricht schon l&#228;ngst mitbekommen haben. Wie sollte man sie auch verpassen, geht es doch derzeit durch alle Medien: in Zukunft ist es auf Strafe f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger verboten, Lotto zu spielen. Dieses Urteil hat das Landsgericht K&#246;ln verh&#228;ngt und gilt f&#252;r alle Angebote der Westspiel Gruppe. Also ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/4985033_dd41808161_m.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-335" title="hartz 4" src="http://www.maspiel.de/wp-content/4985033_dd41808161_m-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Die meisten von meinen Lesern werden diese Nachricht schon l&#228;ngst mitbekommen haben. Wie sollte man sie auch verpassen, geht es doch derzeit durch alle Medien: in Zukunft ist es auf Strafe f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger verboten, Lotto zu spielen. Dieses Urteil hat das Landsgericht K&#246;ln verh&#228;ngt und gilt f&#252;r alle Angebote der Westspiel Gruppe. Also ist auch das Rubbellos f&#252;r den Langzeitarbeitslosen nun Tabu.</p>
<p>Nun geht mich das an sich recht wenig an, denn ich bin weder Hartz IV Empf&#228;nger, noch begeisterter Lottospieler. Rubbellose finde ich zwar witzig, aber allzu oft greife ich auch nicht zu diesen Dingern. Daf&#252;r kenne ich aber den einen oder anderen Pokerspieler von meinem Stammtisch, der auf Arbeitslosengeld 2 – wie ja Hartz 4 ganz offiziell hei&#223;t – und die haben dazu eine ganz konkrete Meinung: „So ein Quatsch. Da will man mir den einzigen Spass nehmen, den ich mir noch g&#246;nne.“ kommentierte ein Bekannter diese Nachricht.</p>
<p>Daher habe ich auch selbst einen sehr kritischen Standpunkt zu dieser neuen Regulierung, denn ich verstehe grunds&#228;tzlich die Idee der Gesetzgeber. Ein Hartz IV Empf&#228;nger hat monatlich einen Regelsatz von 364 Euro zur Verf&#252;gung und davon sind etwa 40 Euro f&#252;r Freizeitunterhaltung bestimmt. Das ist nicht viel und der Staat m&#246;chte nicht, dass seine „Problemkinder“ das Geld dann f&#252;r Gl&#252;cksspiel ausgeben, das in keinem Verh&#228;ltnis zum monatlichen Einkommen steht. Und Problem- „Kinder“ sind Langzeitarbeitslose vor dem Gesetz ja tats&#228;chlich, denn das juristische Verh&#228;ltnis zum Gl&#252;cksspiel ist bei ihnen genauso wie bei Minderj&#228;hrigen; sie sollen davor gesch&#252;tzt werden.</p>
<p>Auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass doch jeder Hartz IV Empf&#228;nger selbst entscheiden sollte, wie er das wenige Geld, dass er f&#252;r privaten Spass zur Verf&#252;gung hat, investieren m&#246;chte. Ich kann gut verstehen, dass so mancher emp&#246;rt ist, weil man ihm seine liebste und manchmal einzige Freizeitaktivit&#228;t nehmen will. Dar&#252;ber hinaus haben wir noch das Problem der Herabstufung von Hartz IV Empf&#228;ngern, denn mit dieser Regulierung wird suggeriert, dass diese weniger Verantwortungsvoll mit ihrem Geld umgehen, als jeder Vollverdiener.</p>
<p>Der aktuelle Stand ist wohl, dass die Westspiel Gruppe bereits Einspruch gegen&#252;ber dem Urteil eingelegt hat. Au&#223;erdem merken alle Verk&#228;ufer von Lotto- und Rubbellosen irritiert ab, dass sie doch gar nicht erkennen k&#246;nnten, wer Hartz IV Empf&#228;nger sei und wem sie somit diese Produkte nicht verkaufen d&#252;rfen. Damit steht also auch die Umsetzbarkeit des Gesetzes in Frage. Das letzte Wort in diesem Fall ist also noch nicht gesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Draw Poker erobert die Highstakes</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 15:04:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In meinem Blog versuche ich immer gern, abseits der Trends zu denken und nach M&#246;glichkeit auch &#252;ber den Tellerrand zu schauen. So finden sich immer wieder interessante Ph&#228;nomene der Gambling-Szene und interessante und halb vergessene Spiele wie die Draw-Poker-Varianten, von denen ich vor einiger Zeit berichtet hatte. Damals sprach ich aber auch davon, dass diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/five-card-draw-poker1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-325" title="five-card-draw-poker" src="http://www.maspiel.de/wp-content/five-card-draw-poker1.jpg" alt="" width="176" height="176" /></a>In meinem Blog versuche ich immer gern, abseits der Trends zu denken und nach M&#246;glichkeit auch &#252;ber den Tellerrand zu schauen. So finden sich immer wieder interessante Ph&#228;nomene der Gambling-Szene und interessante und halb vergessene Spiele wie die <strong>Draw-Poker-Varianten</strong>, von denen ich vor einiger Zeit berichtet hatte. Damals sprach ich aber auch davon, dass diese Varianten des Pokerspiels scheinbar ein leichtes Comeback feiern und nun schon in einigen Online Portalen als Spielart angeboten werden. Nun kam mir zu Ohren, dass sich dieser Trend noch weiter ausgebreitet hat und  insbesondere eine Spielart inzwischen zum letzten Schrei f&#252;r Highstakes-Sessions geworden ist. F&#252;r mich Grund genug, mal einen Blick darauf zu werfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der besagten Spielart des <strong>Draw Pokers </strong>handelt es sich um die Variante mit dem klangvollen Namen „Deuce to Seven Triple Draw“.  So mancher eingefleischter Pokerfan mag von dieser Spielart noch gar nichts geh&#246;rt haben, denn sie ist hierzulande kaum bekannt. In der internationalen Szene sieht es da aber anders aus und wenn man genauer hinschaut, kann man schnell feststellen, dass sich diese Variante permanent und hartn&#228;ckig neben den popul&#228;reren Spielarten wie Omaha, Razz und nat&#252;rlich dem &#252;berm&#228;chtigen <strong>Texas Holdem</strong> gehalten hat. So gibt es beispielsweise sogar im Bellagio in Las Vegas einen Tisch, der schon immer ausschlie&#223;lich Deuce to Seven Triple Draw angeboten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Und die Anh&#228;nger dieser Spielvariante sind dabei auch sehr namenhaft. So ist Deuce to Seven Triple Draw beispielsweise f&#252;r Gus Hansen ein sehr vertrautes Terrain. Auch Stars wie Patrik Anttonius und Phil Ivey scheinen viel Interesse an dieser Spielart zu zeigen; vermehrt im letzten halben Jahr. In dem Kanonwerk der Pokerszene „SuperSystem“ hat auch niemand anderes als Daniel Negreanu ein ganzes Kapitel zu Deuce to Seven Triple Draw geschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem so prominenten Hintergrund und offenbar permanent steigender Beliebtheit, sollte man diese Spielart besser im Auge behalten. Ich werde mich jedenfalls demn&#228;chst ausf&#252;hrlich in das Regelwerk von Deuce to Seven Triple Draw einlesen.</p>
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		<title>Wie alt ist Baccarat?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 13:36:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche hatte ich &#252;ber meine Erfahrungen mit dem Kartenspiel Baccarat berichtet und hatte dabei einen Freund zitiert, der das Kartenspiel mit den Worten „Das ist wie Black Jack, nur &#228;lter.“ beschrieb. Ein Leser meines Blogs nahm dieses Zitat auf und lie&#223; mir eine Mail zukommen, in der er mich darauf hinwies, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">In der vergangenen Woche hatte ich &#252;ber meine Erfahrungen mit dem Kartenspiel <strong>Baccarat</strong> berichtet und hatte dabei einen Freund zitiert, der das Kartenspiel mit den Worten „Das ist wie <strong>Black Jack</strong>, nur &#228;lter.“ beschrieb. Ein Leser meines Blogs nahm dieses Zitat auf und lie&#223; mir eine Mail zukommen, in der er mich darauf hinwies, dass <strong>Baccarat</strong> wohl gar nicht so alt ist, wie immer behauptet wird und f&#252;gt auch gleich noch einen Literaturhinweis mit hinzu. Ich m&#246;chte mich an dieser Stelle bei diesem aufmerksamen Leser bedanken und betonen, dass ich mich immer &#252;ber solche Hinweise freue. Darum habe ich auch beschlossen, dieses Thema in dieser Woche nocheinmal kurz aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: center;">Es ist wohl so, dass man in vielen Beschreibungen und Erw&#228;hnungen von <strong>Baccarat</strong> – oder auch Baccara, wie es h&#228;ufig geschrieben wird – dieses Kartenspiel als sehr alt bezeichnet wird. Demnach soll es aus Neapel stammen und als traditionelles Spiel bis in das 16. Jahrhundert zur&#252;ckreichen. Unterstrichen wird diese Behauptung damit, dass das Wort Baccara in einem neapolitanischen Dialekt wohl Null bezeichnen soll. Eine andere These besagt, dass der Name des Spiels von der Stadt Baccarat in Lothringen abgeleitet sein soll.</p>
<p style="text-align: center;">Dieses Ger&#252;cht um das Alter des Kartenspiels hat ein Forscher von der Universit&#228;t in Oxford mit dem Namen David Parlett aufgenommen und Nachforschungen angestellt. Erstaunlicherweise kam er zu dem Punkt, dass Baccarat deutlich j&#252;nger sein soll und erst im 19. Jahrhundert entstanden sein soll. Wer hier genaueres nachlesen m&#246;chte, dem sei The Oxford Guide to Games von 1990 empfohlen, in dem Parlett zu diesem Thema schrieb. Meinen ausschlie&#223;lich deutschsprachigen Lesern kann ich vor allem ein Buch zu diesem Thema ans Herz legen; „Gl&#252;cksspiele mit Kugeln, W&#252;rfel und Karten“, das 1976 im Falken Verlag erschienen ist. Es ist im Internet gebraucht schon ab einem Cent zu haben und ist trotz seines Alters noch sehr interessant zu lesen.</p>
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		<title>Homo Ludens – der spielende Mensch</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 12:08:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute m&#246;chte ich etwas tun, dass eine Premiere auf meinem Bock darstellt. Ich m&#246;chte nicht nur eine Art Buchvorstellung wagen, sondern auch gleich eines der wesentlichen Fragen antasten, die mich immer wieder besch&#228;ftigt haben. Jeder der meinen Blog verfolgt sollte nun wirklich gemerkt haben, dass ich ein leidenschaftlicher Spieler bin. Ob es sich nun um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/Online-Spiele_bigpic.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-314" title="Homo Ludens – der spielende Mensch " src="http://www.maspiel.de/wp-content/Online-Spiele_bigpic.jpg" alt="" width="162" height="192" /></a>Heute m&#246;chte ich etwas tun, dass eine Premiere auf meinem Bock darstellt. Ich m&#246;chte nicht nur eine Art Buchvorstellung wagen, sondern auch gleich eines der wesentlichen Fragen antasten, die mich immer wieder besch&#228;ftigt haben. Jeder der meinen Blog verfolgt sollte nun wirklich gemerkt haben, dass ich ein leidenschaftlicher Spieler bin. Ob es sich nun um Karten, Casino oder sonstige Spiele handelt – mein Interesse ist schnell geweckt. Irgendwann habe ich aber auch begonnen, meine gesunde Neigung zum Spiel zu hinterfragen und mir zu &#252;berlegen, warum der Mensch eigentlich spielt. Es ist doch ein ganz und gar seltsame Erscheinung, dass wir gerne spielen. Besonders wenn es nicht um einen bestimmten Einsatz geht – wie ein paar Euro Buy-In am Poker-Stammtisch – ist doch diese T&#228;tigkeit, die ganz und gar Abseits und Autonom gegen&#252;ber dem allt&#228;glichen Schaffen steht, f&#252;r sic genommen schon ein interessantes Ph&#228;nomen.</p>
<p>Dar&#252;ber habe ich schon &#246;fters nachgegr&#252;belt und habe auch das ein oder andere Buch gew&#228;lzt, um mich dieser Thematik anzun&#228;hern. Besonders ein Buch ist dabei aber im Ged&#228;chtnis geblieben: „Homo Ludens“ von Johan Huizinga. Wenn ich es richtig verstehe, ist dieses Werk aus dem Jahr 1938 die erste wissenschaftliche Betrachtung des Ph&#228;nomens des Spiels und ist bis heute eines der f&#252;r diese Thematik am h&#228;ufigsten herangezogenen und zitierten B&#252;cher. Huizinga vollf&#252;hrt in diesem Buch eine komplexe kulturhistorische Aufarbeitung des Themas und kommt zu einem hochinteressanten Ergebnis:</p>
<p>Laut Huizinga ist die gesamte Menschliche Kultur aus dem Spiel und vor allem im Spiel entstanden. Angefangen bei verschiedensten sozialen Interaktionen, &#252;ber Ph&#228;nomene wie Kunst und Poesie, bis hin zu den Geburtsst&#228;tten der modernen Politik – der Philosophie – f&#252;hrt er all diese Erscheinungen auf den Prozess des Spielens zur&#252;ck. Somit erkennt er schlie&#223;lich das Spiel an sich in seiner grundlegend kulturschaffenden Funktion.</p>
<p>Ausgehend von dieser spektakul&#228;ren Theorie kann man nat&#252;rlich schnell einen ganz anderen Blick auf unser liebevoll gepflegtes Hobby werfen. Darum m&#246;chte ich jedem meiner Leser, der sich &#252;ber die Grenze des Spieltisches hinaus f&#252;r das Thema interessiert, &#252;ber dieses Buch ans Herz legen. Man wird danach eine ganz andere Meinung von seinem w&#246;chentlichen Pokerstammtisch haben.</p>
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		<title>Silvester im Casino &#8211; ein erfolgreicher Abend!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 13:31:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun sind die ersten Wochen des neuen Jahres schon beinahe wieder zu Ende, aber ich m&#246;chte hier dennoch von meinem Jahreswechsel erz&#228;hlen. Der sollte eigentlich in einer gem&#252;tlichen Runde mit einer Anzahl von Freunden stattfinden – vielleicht ein bisschen Pokern, aber in erster Linie wollten wir fr&#246;hlich und feucht ins neue Jahr rutschen. Dann kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind die ersten Wochen des neuen Jahres schon beinahe wieder zu Ende, aber ich m&#246;chte hier dennoch von meinem Jahreswechsel erz&#228;hlen. Der sollte eigentlich in einer gem&#252;tlichen Runde mit einer Anzahl von Freunden stattfinden – vielleicht ein bisschen Pokern, aber in erster Linie wollten wir fr&#246;hlich und feucht ins neue Jahr rutschen.</p>
<p>Dann kam aber alles doch ganz anders, da der Gastgeber pl&#246;tzlich krank wurde und den letzten Tag des alten Jahrs im Bett verbrachte und bei dem Countdown kurz vor Mitternacht vermutlich schon eingeschlafen war. So zerstreute sich unsere Gruppe schnell in alle Himmelsrichtungen und mir blieb nichts anderes &#252;blich Plan  B f&#252;r Silvester in Angriff zu nehmen; und das war eine ausgezeichnete Idee gewesen.</p>
<p>Statt mich an irgendeine alternative Gruppe von Bekannten anzuh&#228;ngen entschied ich mich, einfach das n&#228;chstgelegene Casino in der Silvesternacht aufzusuchen. Das kostete zwar etwas mehr Eintritt, als an einem regul&#228;ren Abend, aber daf&#252;r bekam man bereits am Einlass ein Gl&#228;schen Sekt &#252;berreicht. Dann ging es aber auch schon an die Spieltische.</p>
<p>Wie &#252;blich zog es mich rein gar nicht zu den Automaten. Die lie&#223; ich mit ihren Bimmeln und Klimpern schnell links liegen und baute mich beim Black Jack auf. In vollem Bewusstsein, dass mein Talent f&#252;r dieses Spiel gering war, verbrachte ich etwas Zeit dort – fand aber meine Annahme der Talentlosigkeit erneut best&#228;tigt. Danach versuchte ich mich am Roulettetisch und hatte dabei Gl&#252;ck. Mit ein bisschen mehr Erl&#246;s als Einsatz siedelte ich schlie&#223;lich – etwa halb 12 – zu meiner eigentlichen Leidenschaft &#252;ber.</p>
<p>Am Pokertisch konnte ich schlie&#223;lich Gl&#228;nzen und spielte absolut souver&#228;n. Als der Countdown ert&#246;nte sa&#223; ich mit einem dreisten Spieler &#252;ber einem betr&#228;chtlichen Pot und ich war mir absolut sicher, dass er bluffte. Als die Casinoangestellten die letzten Sekunden des neuen Jahres zur Null hin abz&#228;hlten schien es, als ob sie auch die Zeit meines Gegenspielers am Tisch abz&#228;hlen w&#252;rden. Mit dem neuen Jahr warf er seine Karten – 2 und 7; nat&#252;rlich!  &#8211; in die Mitte und w&#252;nschte mir ein frohes neues Jahr. Ich nahm dankend an und raffte meine Chips zusammen.</p>
<p style="text-align: center;">Silvester im Casino kann sich wirklich lohnen.</p>
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		<title>Chipstricks f&#252;r Jedermann</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 14:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist die Weihnachtszeit wieder zu Ende und die Feiertage sind gut &#252;berstanden. Ich hoffe nat&#252;rlich auch, dass alle Leser meines Blogs ein besinnliches bis fr&#246;hliches Weihnachtsfest verbringen konnten und niemand bei der Reise zu seinen Familien und zur&#252;ck in dem derzeitigen Schneechaos, welches Deutschland heimgesucht hat, verloren gegangen ist. Mir w&#228;re das n&#228;mlich beinahe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/365628471_94a837c091.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-295" title="Chipstricks" src="http://www.maspiel.de/wp-content/365628471_94a837c091.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a>Nun ist die Weihnachtszeit wieder zu Ende und die Feiertage sind gut &#252;berstanden. Ich hoffe nat&#252;rlich auch, dass alle Leser meines Blogs ein besinnliches bis fr&#246;hliches Weihnachtsfest verbringen konnten und niemand bei der Reise zu seinen Familien und zur&#252;ck in dem derzeitigen Schneechaos, welches Deutschland heimgesucht hat, verloren gegangen ist. Mir w&#228;re das n&#228;mlich beinahe passiert.</p>
<p>Um &#252;ber die Feiertage zu dem allj&#228;hrlichen Weihnachtsessen zu kommen, hatte ich mich n&#228;mlich entschlossen mit der Bahn zu reisen. Obwohl ich anfangs noch zuversichtlich war, dass es sich dabei um die beste Wahl handeln w&#252;rde. Musste ich bald feststellen, dass ich schon zum Reisebeginn wegen „wetterbedingten Versp&#228;tungen und Zugausf&#228;llen“ den Zeitplan &#252;ber Bord schmei&#223;en konnte. So wurde die Bahnfahrt sehr zeitintensiv und damit eine wahre Geduldsprobe.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck hatte ich eines meiner Weihnachtsgeschenke dabei, welches am Abend davor – an Heiligabend – unter meinem Weihnachtsbaum gelegen hatte. Dabei handelte es sich um ein brandneues Set an Pokerchips, das ich mir schon l&#228;nger gew&#252;nscht hatte. Das sind sehr sauber bemalte und ziemlich schwere Chips, die dem mitgelieferten Koffer ein ordentliches Gewicht verleihen. Aber genau so mag ich es; die Chips, die man zum Pokern nutzt, sollten nicht zu leicht sein. Sie sollten sch&#246;n schwer in der Hand liegen und ordentlich klappern, wenn man mit einem zuversichtlichen „Call“ auf die Erh&#246;hung seines Gegners reagiert. Mit dieser Meinung bin ich scheinbar auch nicht allein und so kommen an unserem Stammtisch auch grunds&#228;tzlich Chips mit einem bestimmten Mindestgewicht.</p>
<p>Aber um nun zu erkl&#228;ren, wie mir diese Chips die Zeit bei der Zugfahrt haben verk&#252;rzen k&#246;nnen; eine der ersten Taten nach dem auspacken der Chips war der Blick ins Internet, wo ich nach einfachen aber eindrucksvollen Tricks, die man mit den Chips vollf&#252;hren kann. In den einschl&#228;gigen Internetplattformen f&#252;r Videos kann man unz&#228;hlige Lehrfilmchen finden und ansehen, in denen die unterschiedlichsten Chipstricks vorgef&#252;hrt und erkl&#228;rt werden. Diese sind oft auch nach verschiedenen Schwierigkeitsgraden geordnet und ich suchte mir einen leichten, aber recht ansehnlichen Trick heraus.</p>
<p>So verbrachte ich die Zugfahrt mit ein paar Chips in der Hand und knobelte mit meinen Fingern herum um diese Trick hinzubekommen. Anfangs lief es nat&#252;rlich gar nicht, dann aber immer besser. Am Ende lief der Trick auch schon  ganz rund und ich kann e kaum erwarten, ihn bei unserer n&#228;chsten Stammtischrunde ganz nebenbei zu vollf&#252;hren. Ich kann also jedem einen Blick ins Internet empfehlen, denn dort gibt es Chiptricks f&#252;r Jedermann. Das macht einen zwar nicht zum besseren Pokerspieler, aber man sieht damit professioneller aus.</p>
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		<title>Casino spielen in New Vegas</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 14:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende war ich unterwegs auf dem Strip von New Vegas, schlenderte durch die Stadt voller pulsierender Lichter, sah mir einige aufreizende B&#252;hnenshows an und spielte nat&#252;rlich auch die ein oder andere Runde Roulette. Wer jetzt meint, ich habe mich im Titel und dem ersten Satz verschrieben und ich w&#252;rde eigentlich „Las Vegas“ meinen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/57176.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-266" title="Fall out New Vegas" src="http://www.maspiel.de/wp-content/57176-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am vergangenen Wochenende war ich unterwegs auf dem Strip von <strong>New Vegas</strong>, schlenderte durch die Stadt voller pulsierender Lichter, sah mir einige aufreizende B&#252;hnenshows an und spielte nat&#252;rlich auch die ein oder andere Runde <strong>Roulette</strong>. Wer jetzt meint, ich habe mich im Titel und dem ersten Satz verschrieben und ich w&#252;rde eigentlich „<strong>Las Vegas</strong>“ meinen, der irrt. Nach Las Vegas habe ich es vergangenes Wochenende leider nicht geschafft; New Vegas ist das digitale – und postapokalyptische &#8211; Alter-Ego der gro&#223;en und ber&#252;hmten Gl&#252;cksspielmetropole.</p>
<p>Aber vielleicht lieber ganz von vorn: am vergangenen Wochenende war ich in die Wohnung eines Freundes geladen, der meine Vorliebe f&#252;r<strong> Casinospiele</strong> gut kennt. Er k&#252;ndigte an, er wolle mir etwas zeigen und ich war sehr gespannt, als wir vor seiner Spielekonsole im Wohnzimmer Platz nahmen. Ich hatte auch schon einige Erwartungen, denn auch wenn ich selbst nicht Besitzer einer Spielekonsole bin, kenne ich doch einige verschiedene digitale Casino-Games, bei denen man zuhause auf dem Sofa sitzen kann und bequem von der Couch aus Roulette, Blackjack und Poker spielen kann. Allerdings konnten diese Spiele mich nie langfristig &#252;berzeugen; schlie&#223;lich kann man auch per <strong>Online Casino</strong> ebenso bequem von zuhause aus zocken und dort auch um Geld.</p>
<p>Hier erwartete mich aber tats&#228;chlich kein einfache Digitalisierung der beliebten Casino-Spiele, sondern als das Ger&#228;t eingeschaltet wurde und einige Ladebildschirme abgewartet waren, stand ich mitten auf dem Strip eines postapokalyptischen Las Vegas, dass sofort seinen Charme entfaltete. Das Spiel, von dem hier die Rede ist hei&#223;t „Fallout“ und hat – obwohl es „New Vegas“ als Untertitel hat, nur sekund&#228;r mit Gl&#252;cksspiel zu tun. Es geh&#246;rt zum Genre der Rollenspiele und man verk&#246;rpert eine Figur innerhalb einer Welt, die hunderte von Jahre nach einem zerst&#246;rerischen Atomkrieg neu aufgebaut wurde. Das Spiel findet seinen Platz an dem Ort wo fr&#252;her Las Vegas gestanden h&#228;tte und inzwischen unter dem Namen New Vegas aus den Ruinen neu entstanden ist. Und so sieht es auch aus.</p>
<p>Es hat eine ganz eigene Atmosph&#228;re durch dieses digitale Paralleluniversum zu laufen und ein Las Vegas zu erleben, wie es sein k&#246;nnte, aber nicht ist. Das Spiel gibt sich dabei auch jede M&#252;he, um die Illusion aufzubauen: betrunkene Soldaten stolpert &#252;ber den Bordstein, in dunklen Nebengassen wollen einem Falschspieler &#252;bers Ohr hauen und in den <strong>Casinos</strong> klingeln und bimmeln die letzten verbliebenen Spielautomaten. Als ich schon mal da war, habe ich auch gleich Platz am Roulettetisch genommen und all mein digitales Geld – &#252;brigens waren das Kronkorken, mit denen man zahlt – auf die Null gesetzt. Tats&#228;chlich brachte mir das Gl&#252;cksrad auch die Null, aber mein Geld war dennoch weg. Ein Programmierfehler, der bei dem Spiel scheinbar oft vorkommt und meine Illusion leider abrupt enden lie&#223;. Den Ausflug war es aber allemal wert.</p>
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		<title>Landstreicher und ihre Zinken</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:47:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche habe ich dar&#252;ber gesprochen, wie ich beim Pokern am Stammtisch versehentlich durch eine gezinkte Karte zu einem Sieg kam. Das Thema hat mich seitdem nicht mehr so recht losgelassen; nicht unbedingt weil mein Gewissen mich so sehr maltr&#228;tiert hat, sondern weil es ein ziemlich spannendes Thema ist. Vorher hatte ich mir nie vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche habe ich dar&#252;ber gesprochen, wie ich beim<strong> Pokern</strong> am Stammtisch versehentlich durch eine gezinkte Karte zu einem Sieg kam. Das Thema hat mich seitdem nicht mehr so recht losgelassen; nicht unbedingt weil mein Gewissen mich so sehr maltr&#228;tiert hat, sondern weil es ein ziemlich spannendes Thema ist.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-212" title="300px-PokerKarteF" src="http://www.maspiel.de/wp-content/300px-PokerKarteF-150x150.jpg" alt="" width="165" height="170" /></p>
<p>Vorher hatte ich mir nie vielen Gedanken darum gemacht, ob ein Kartendeck gezinkt sein k&#246;nnte. Bisher sah ich den Begriff mehr in dem Zusammenhang, dass</p>
<p>Karten bei h&#228;ufigen Gebrauch an Ecken und Kanten manchmal einrei&#223;en und somit in diesem Sinne „gezinkt“ sind. Aber nat&#252;rlich gibt es auch wirklich professionell bearbeitete Spielkarten, die einem geneigten Betr&#252;ger einen erheblichen Vorteil verschaffen.</p>
<p>Ich habe etwas Recherchiert und bin zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Die simpelsten Varianten sind nat&#252;rlich Kartendecks, bei denen f&#252;r jeden aufmerksamen Spieler offenkundig ist, dass hier geschummelt wird. Darunter fallen leichte Striche mit einem bleistift, Kratzer und &#228;hnliche Manipulationen. Damit wird wohl niemand ernsthaft hoffen, ein wichtiges Pokerspiel gewinnen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Interessanter sind das schon jene speziell angefertigten Decks, bei denen das Muster auf der R&#252;ckseite der Karten so variiert, dass es Niemanden auff&#228;llt. Allerdings variiert das Muster so, dass es der Besitzer des Spiels ohne Probleme lesen kann und damit erkennt, welche Karten sein Gegenspieler h&#228;lt. Die anspruchsvollere Variante von gezinkten Karen wird besonders gern f&#252;r <strong>Kartentricks</strong> benutzt, aber eben auch um Spielern etwas Geld abzukn&#246;pfen. Solche Decks k&#246;nnen entlarvt werden, indem sie schnell durchgebl&#228;ttert werden und somit die Ver&#228;nderungen offenkundig werden.</p>
<p>So richtig spannend fand ich dann meine Entdeckung, dass es auch bearbeitete Karten gibt, die mit blo&#223;en Augen gar nicht zu erkennen sind. Dabei werden die Karten mit einer ganz bestimmten Farbmarkierung versehen, die zwar f&#252;r keinen normalen Spieler sichtbar ist, aber die dem Besitzer des Kartendecks erkennbar wird, wenn er eine spezielle polarisierende oder rotfilternde Brille tr&#228;gt.  So wird die klassische Pokerbrille zu einem ausgesprochen sicheren Betrugswerkzeug. F&#252;r besonders trickreiches<strong> Spiel</strong> k&#246;nnen hier auch Kontaktlinsen verwendet werden.</p>
<p>Es gibt also vielseitigste Arten seine Karten zu zinken. Hinterh&#228;ltig und trickreich zugleich. Das soll nun niemanden dazu verlocken, es mal mit einem solchen Kartendeck zu probieren – es sei denn er m&#246;chte mal seine Stammtischfreunde ver&#228;rgern. Aber vielleicht hilft das ja, den ein oder anderen Spieler mit allzu viel Pokergl&#252;ck des Falschspiels zu &#252;berf&#252;hren.</p>
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		<title>„Spielschulden sind Ehrenschulden“</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:43:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das stimmt doch, oder? „Spielschulden sind Ehrenschulden“ – das habe ich mich schon einige male sagen h&#246;ren. Und es hat immer eine erstaunliche Wirkung, denn appelliert man an die Ehre des Gegen&#252;bers, ist dieser meistens deutlich schneller gewillt, einem das verspielte Geld in die Hand zu dr&#252;cken. Nunja, ich bin aber auch kein allzu hartn&#228;ckiger Gl&#228;ubiger und habe schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Das stimmt doch, oder? „Spielschulden sind Ehrenschulden“ – das habe ich mich schon einige male sagen h&#246;ren. Und es hat immer eine erstaunliche Wirkung, denn appelliert man an die Ehre des Gegen&#252;bers, ist dieser meistens deutlich schneller gewillt, einem das verspielte Geld in die Hand zu dr&#252;cken. Nunja, ich bin aber auch kein allzu hartn&#228;ckiger Gl&#228;ubiger und habe schon so manchen alten Pokerkameraden mit seinen Spielschulden vom Stammtisch verschwinden lassen. Daf&#252;r musste er dann eben in der n&#228;chsten Woche das Bier bezahlen.</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Aber dennoch, der Satz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ bleibt eine wichtige Requisite bei jedem geselligen Spiel um Geld – auch wenn es nur um kleine Betr&#228;ge geht. Aber was genau bedeutet das denn? Eigentlich sagt es ja gar nicht, dass man das Geld, dass man bei einem Spiel verloren hat, auch zahlen muss. Der Satz sagt ja nur, dass es eben Schulden der Ehre sind. Pfeift man auf seine Ehre, pfeift man auch auf seine Gl&#228;ubiger. So behauptet es zumindest die Analyse des sprichwortartigen Satzes. Dennoch habe ich mich neulich gefragt, ob man nicht bei dem Verweigern von Schuldenbegleichung von seinem</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Gl&#228;ubiger rechtlich belangt werden kann.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Ich habe da kurzerhand mal Recherchiert und wurde auf f&#252;ndig: „Durch ein Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begr&#252;ndet.“ heisst es im § 762 des deutschen Gesetzbuches. Also kann man tats&#228;chlich auf seinen Gl&#228;ubiger pfeifen – Spielschulden sind tats&#228;chlich Ehrenschulden. Allerdings leidet auch die Ehre darunter, wenn man von diesem Paragraphen am Stammtisch gebrauch macht. Wer will denn schon mit jemanden Spielen, der seine Schulden danach nicht bezahlt? Da sitzt man in der n&#228;chsten Woche allein am Tisch.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Ich m&#246;chte hier aber aufgrund der Vollst&#228;ndigkeit erw&#228;hnt haben, dass dieser Paragraph</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">wirklich nur f&#252;r Stammtisch-Gl&#252;cksspiel, -Wetten und &#228;hnlichem gilt. Bei staatlich</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Lizenzierten Gl&#252;ckspiel siehtd as ganze ganz anders aus. Also versucht euch nicht mit dem</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Satz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ aus einem Casino zu schleichen, nachdem ihr euer</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Haus und Hof verspielt habt. Das klappt dann leider auch nicht.</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Interessant ist &#252;brigens auch, was weiter im § 762 zu lesen ist:</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">„Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zur&#252;ckgefordert</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">werden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat.“ Wer jetzt also denkt, aufgrund</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">des Paragraphen kann er all seine alten Kollegen um das verlorene Geld anhauen und die</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">gezahlten Summen zur&#252;ckfordern, der liegt falsch. Auch hier gilt ein altes Sprichwort:</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">„Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.“</div>
<p style="text-align: center;">Das stimmt doch, oder? „Spielschulden sind Ehrenschulden“ – das habe ich mich schoneinige male sagen h&#246;ren. Und es hat immer eine erstaunliche Wirkung, denn appelliert man andie Ehre des Gegen&#252;bers, ist dieser meistens deutlich schneller gewillt, einem das verspielteGeld in die Hand zu dr&#252;cken. Nunja, ich bin aber auch kein allzu hartn&#228;ckiger Gl&#228;ubiger undhabe schon so manchen alten Pokerkameraden mit seinen Spielschulden vom Stammtischverschwinden lassen. Daf&#252;r musste er dann eben in der n&#228;chsten Woche das Bier bezahlen.Aber dennoch, der Satz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ bleibt eine wichtige Requisitebei jedem geselligen Spiel um Geld – auch wenn es nur um kleine Betr&#228;ge geht.</p>
<p style="text-align: center;">Aber was genau bedeutet das denn? Eigentlich sagt es ja gar nicht, dass man das Geld, dassman bei einem Spiel verloren hat, auch zahlen muss. Der Satz sagt ja nur, dass es ebenSchulden der Ehre sind. Pfeift man auf seine Ehre, pfeift man auch auf seine Gl&#228;ubiger. Sobehauptet es zumindest die Analyse des sprichwortartigen Satzes. Dennoch habe ich michneulich gefragt, ob man nicht bei dem Verweigern von Schuldenbegleichung von seinem Gl&#228;ubiger rechtlich belangt werden kann. Ich habe da kurzerhand mal Recherchiert undwurde auf f&#252;ndig: „Durch ein Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begr&#252;ndet.“ heisst es im§ 762 des deutschen Gesetzbuches. Also kann man tats&#228;chlich auf seinen Gl&#228;ubiger pfeifen– Spielschulden sind tats&#228;chlich Ehrenschulden.</p>
<p style="text-align: center;">Allerdings leidet auch die Ehre darunter,wenn man von diesem Paragraphen am Stammtisch gebrauch macht. Wer will denn schon mit jemanden Spielen, der seine Schulden danach nicht bezahlt? Da sitzt man in der n&#228;chsten Woche allein am Tisch. Ich m&#246;chte hier aber aufgrund der Vollst&#228;ndigkeit erw&#228;hnt haben, dass dieser Paragraphwirklich nur f&#252;r Stammtisch-Gl&#252;cksspiel, -Wetten und &#228;hnlichem gilt. Bei staatlichLizenzierten Gl&#252;ckspiel siehtd as ganze ganz anders aus. Also versucht euch nicht mit demSatz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ aus einem Casino zu schleichen, nachdem ihr euerHaus und Hof verspielt habt. Das klappt dann leider auch nicht.</p>
<p style="text-align: center;">Interessant ist &#252;brigens auch, was weiter im § 762 zu lesen ist:„Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zur&#252;ckgefordertwerden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat.“ Wer jetzt also denkt, aufgrunddes Paragraphen kann er all seine alten Kollegen um das verlorene Geld anhauen und diegezahlten Summen zur&#252;ckfordern, der liegt falsch. Auch hier gilt ein altes Sprichwort:„Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.“</p>
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		<title>Neue Technik des online Pokers?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:04:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich muss wirklich zugeben, dass ich mich seit jeher an den realen Pokertischen wohler gef&#252;hlt habe, als an ihrem virtuellen Pendant. Zwar habe ich schon jede Menge Karten in den Rooms verschiedener Portale aufgenommen, aber wenn ich die Wahl habe, sitze ich doch lieber an einem Tisch und sp&#252;re das Gewicht jeden einzelnen Chips, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Ich muss wirklich zugeben, dass ich mich seit jeher an den realen Pokertischen wohler gef&#252;hlt habe, als an ihrem virtuellen Pendant. Zwar habe ich schon jede Menge Karten in den Rooms verschiedener Portale aufgenommen, aber wenn ich die Wahl habe, sitze ich doch lieber an einem Tisch und sp&#252;re das Gewicht jeden einzelnen Chips, den ich in den Pot werfe. Das ist nat&#252;rlich nur eine pers&#246;nliche Vorliebe, aber was ich mir neulich hab erz&#228;hlen lassen, hat diese Pr&#228;ferenz noch bekr&#228;ftigt.</p>
<p>Bei einer Runde Hold’em mit Bekannten kam ich mit einem jungen Mann ins Gespr&#228;ch. Es stellte sich heraus, dass er in der Runde neu war. Er wolle hier nur mal „checken, was das Ding mit diesem Stammtischpoker“ sei. Die letzten Wochen habe er viel Online-Poker gespielt, habe schon einige Freerolls-Turniere „gerockt“ und wolle jetzt ans Geld gehen. Ich war &#252;berrascht von seinem ambitionierten Auftreten und auf mein Nachfragen erfuhr ich, dass er sehr neu in der Pokerszene ist und sich vorher im E-Sport herumgetrieben habe.</p>
<p>Dort hat er Strategiespiele auf dem Computer in einem semi-professionellen Rahmen gespielt und mit virtuellen Legionen gro&#223;e Schlachten ausgetragen. Der &#220;bergang zum Online-Poker sei ihm dann leicht gefallen, erkl&#228;rte er, denn durch die Computerspiele sei er es gewohnt sich st&#228;ndig um mehrere Dinge gleichzeitig zu k&#252;mmern. Was mich dann wirklich beeindruckte, war seine Angabe, dass er regelm&#228;&#223;ig an 8 bis 12 Spieltischen gleichzeitig spielen w&#252;rde.</p>
<p>Schon oft habe ich geh&#246;rt, dass es beim Online-Poker inzwischen die Regel ist, an mehreren Tischen gleichzeitig zu spielen, um m&#246;glichst effektiv zu sein. Aber 8 bis 12 gleichzeitig? Ich fragte, ob man denn dann &#252;berhaupt noch ein Gef&#252;hl f&#252;r die jeweilige Runde und seine Gegner aufbauen k&#246;nne, aber er winkte ab: diverse Programme geben ihm an jedem Tisch die Wahrscheinlichkeit seines Blattes, die Spieltendenz der Gegner und deren gefoldeten H&#228;nde an. Er spiele dann rein nach Statistiken und es ginge nur noch darum, so schnell wie m&#246;glich Tabellen zu durchblicken und Entscheidungen zu f&#228;llen.</p>
<p>So spielt also ein E-Sportler im Internet Poker. Dar&#252;ber musste ich nachdenken. Was bleibt denn da noch &#252;brig von der strategischen Finesse des Spiels? Die Geschicklichkeit beschr&#228;nkt sich dann doch nur noch darauf, m&#246;glichst viele Tische gleichzeitig zu kontrollieren. Das brachte mich ziemlich ins gr&#252;beln, aber mit etwas Genugtuung konnte ich mir dann ansehen, wie mein Gespr&#228;chspartner ausschied: Mit einem All-In versuchte er einen Bluff zu retten, aber die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Sein Kontrahent callte sofort. Zumindest an den echten Spieltischen kann man wohl Spielgef&#252;hl nicht mit Technik ersetzen.</p>
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