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	<title>Casino Spiele und Casino Bonus &#187; Geldspielautomaten</title>
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		<title>Das Jahr 2012&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:21:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[2011 war ein spannendes Jahr f&#252;r das Gl&#252;cksspiel – sowohl Online als auch Live. Aber hier soll nicht noch einer der ohnehin schon zahllosen R&#252;ckblicke auf das Jahr 2011 angestellt werden. Ich m&#246;chte viel mehr nach vorne blicken, denn das Jahr 2012 bringt mit Sicherheit viel Neues. Was wird uns also im kommenden Jahr so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 war ein spannendes Jahr f&#252;r das Gl&#252;cksspiel – sowohl Online als auch Live. Aber hier soll nicht noch einer der ohnehin schon  zahllosen R&#252;ckblicke auf das Jahr 2011 angestellt werden. Ich m&#246;chte viel mehr nach vorne blicken, denn das Jahr 2012 bringt mit Sicherheit viel Neues.</p>
<p>Was wird uns also im kommenden Jahr so erwarten? Was Casino und Online Casino im traditionellen Sinne angeht, erwarte ich eigentlich keine grundlegenden &#196;nderungen. Ok, in Deutschland wird sich die gesetzliche Lage etwas &#228;ndern, aber ich habe so im Gef&#252;hl, das man daf&#252;r kaum Prognosen aufstellen kann. Interessanter finde ich da schon die Frage, wie sich die Online Poker Welt – insbesondere nat&#252;rlich Full Tilt – vom Black Friday of Poker erholen wird.</p>
<p>Worauf ich aber ganz besonders gespannt bin, das wird das Gl&#252;cksspiel und Pokern als Social Gaming im Jahr 2012 sein. Denn hier scheint der Markt gerade mal angekratzt. Einerseits wird das kommende Jahr ganz bestimmt das Jahr der gro&#223;en und erfolgreichen Pokerapps. Und damit meine ich nicht nur Spielgeld-Apps, sondern jeder Anbieter wird fr&#252;her oder Sp&#228;ter auch von iPad, Iphone und Smart-Phones zug&#228;nglich sein. Auch Apple wird sich da mit seiner recht strikten Anti-Gl&#252;cksspiel-Politik nicht mehr lange querstellen k&#246;nnen. Das finanzielle Potential f&#252;r diesen Markt ist einfach zu gro&#223;.</p>
<p>Andererseits wird das Gl&#252;cksspiel und Pokern mehr und mehr als Social Gaming etabliert. Mit Zynga Poker wurde dazu l&#228;ngst die Grundlage gelegt und im kommenden Jahr werden sicher die Spielgeld Casinos und Poker Tische alle Handys und Netzwerke erobern. Dann wei&#223; man immer, wann, wo und wie gut seine Freunde gespielt haben und trifft sich am Pokerstammtisch, egal wo auf der Welt sich die einzelnen Spieler gerade befinden. Das k&#246;nnte wirklich spannend werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Twilight im Online Casino</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was genau ist eigentlich Twilight? Ich muss wirklich zugeben, dass dieses echte Ph&#228;nomen der Popkultur in den letzten Jahren immer noch weit genug um mich herumgegangen ist, als das ich keinen der Filme gesehen und erst recht keines der B&#252;cher gelesen habe. Alles was ich dar&#252;ber weis ist, dass es um eine Liebesbeziehung zwischen Teenage-Vampiren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; text-align: center;" title="Immortal Romance" src="http://www.32red.com/images/games/1211_ImmortalRomance_250x250.jpg" alt="" width="175" height="175" /></p>
<p style="text-align: justify;">Was genau ist eigentlich Twilight? Ich muss wirklich zugeben, dass dieses echte Ph&#228;nomen der Popkultur in den letzten Jahren immer noch weit genug um mich herumgegangen ist, als das ich keinen der Filme gesehen und erst recht keines der B&#252;cher gelesen habe. Alles was ich dar&#252;ber weis ist, dass es um eine Liebesbeziehung zwischen Teenage-Vampiren geht, die im Sonnenlicht glitzern. (Wie albern! Zu meiner Zeit sind die dadurch noch zu Staub zerfallen!) Und der andere Effekt dieses Trends ist, das Vampire inzwischen angesagter sind als je zuvor und nun &#252;berall zu sehen sind. Was ist dabei nicht gedacht h&#228;tte ist, dass sie auch Einzug ins Online Casino halten w&#252;rden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber genau dies ist mit einem Spielautomaten geschehen, der sich dem aktuellen Twilight Trend mit aller Hingabe widmet. Das schlie&#223;t Liebesbeziehung samt all dem dazugeh&#246;rigem Kitsch nat&#252;rlich mit ein. Der Name dieses Machwerkes ist „Immortal Romance“ und besitzt nat&#252;rlich nicht die Twilight-Lizenz. Aber im Grunde geht es um das selbe; eine hunderte von Jahre alter aber nat&#252;rlich immer noch sehr attraktiver Vampir verliebt sich in eine junge und knackige Frau, die vermutlich auch nicht so menschlich ist, wie sie scheint. Muss ich mehr dazu sagen?</p>
<p style="text-align: justify;">Das verwunderliche dabei ist, dass es sich im Kern bei „Immortal Romance“ um eine vollwertige Slot Machine handeln soll. Aber der Kniff bei dem Ger&#228;t ist, dass es man w&#228;hrend des Spiels nicht nur die Chance auf Geldgewinne hat, sondern auch immer mehr &#252;ber die vampirischen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander erf&#228;hrt. Mich pers&#246;nlich w&#252;rde das ja nicht vor einen Online Casino Spielautomaten locken, aber vielleicht gibt es ja Spieler unter meinen Lesern, die gerne eine Geschichte erz&#228;hlt bekommen, w&#228;hrend sie ihr virtuelles Geld in den digitalen Slots versenken. Das w&#252;rde mich wirklich mal interessieren. F&#252;r mich pers&#246;nlich ist es ja wirklich nichts – Vampire sind einfach nicht mein Ding.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Was ist der beliebteste Spielautomat?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um meiner Vornahme aus dem Blog-Eintrag der letzten Woche gerecht zu werden, will ich mich auch in dieser Woche den Spielautomaten widmen. Ich habe in den letzten Tagen zu diesem Thema etwas recherchiert und wollte herausfinden, was ist eigentlich der beliebteste Spielautomat. Zu einem Ergebnis bin ich bei dieser Suche allerdings nicht gekommen und stattdessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" title="Online Geldspielautomaten" src="http://www.onlinecasinos.com/imgs/pageicons/slots.jpg" alt="" width="162" height="115" />Um meiner Vornahme aus dem Blog-Eintrag der letzten Woche gerecht zu werden, will ich mich auch in dieser Woche den Spielautomaten widmen. Ich habe in den letzten Tagen zu diesem Thema etwas recherchiert und wollte herausfinden, was ist eigentlich der beliebteste Spielautomat. Zu einem Ergebnis bin ich bei dieser Suche allerdings nicht gekommen und stattdessen ist mir sehr bewusst geworden, wie scheinbar unendlich die Vielfalt des Angebots ist, wenn es um Geldspielautomaten geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab mir auch einmal die Automaten-Reihen in der Spielbank Wiesbaden dazu angeschaut. Bisher kam es mir immer so vor, als ob diese „blinkenden und bimmelnden Dinger“, wenn sie alle samt so dastanden, einfach gleich aussahen. Aber bei n&#228;heren hinsehen ist mir schnell bewusst geworden, dass es eine Vielfalt an optischen Themen gibt, die kaum zu &#252;berblicken ist. Neben den – wie ich finde traditionellen – Versionen mit vielen Zahlen und Fr&#252;chten, die man in eine Reihe bekommen muss, gibt es auch Spielautomaten mit Piraten, Wikingern, Au&#223;erirdischen oder Robin Hood. Zieht man noch die Auswahl an Spielautomaten in Online Casinos in betracht, wird das Angebot noch un&#252;bersichtlicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Da allerdings die Unterschiede zwischen den Automaten fast ausschlie&#223;lich optischer Natur sind, brauch man aber wohl auch keine &#220;bersicht. Schlie&#223;lich reicht es, wenn jeder Spieler den Automaten seiner Wahl nach dem Pers&#246;nlichen Themen-Geschmack w&#228;hlt. Mag er lieber die Welt der Piraten, wird er an den Piratenautomaten gehen und versuchen, Schatzkisten und Rum-Flaschen in eine Reihe zu bekommen. Mag er lieber Au&#223;erirdische, versuchte er das selbe mit Laser-Pistolen und UFOs. Worauf man dabei noch am ehesten achten sollte ist, ob der Spielautomat mit einem progressiven Jackpot ausgestattet ist, oder nicht. Aber zu diesem Thema habe ich bereits einen Blog-Beitrag geschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo die Arbeitsweise der Geldspielautomaten etwas vom g&#228;ngigen Prinzip der rollenden Walzen abzuweichen scheint, ist das breite Angebot in Online Casinos. Dort wird die Computertechnik mitunter genutzt, um das Spielprinzip zu erweitern. Diesem Thema sollte ich mich in den n&#228;chsten tagen etwas ausf&#252;hrlicher widmen. Bis dahin m&#246;chte ich gern von meinen Lesern wissen,: was ist euer beliebtester Spielautomat?</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Spielautomaten – ja, sie sind sehr beliebt!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:17:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Kritik, die ich regelm&#228;&#223;ig zu h&#246;ren bekomme, ist meine Abneigung gegen Spielautomaten. Ich dachte, ich h&#228;tte mich schon das ein oder andere Mal in meinem Blog daf&#252;r gerechtfertigt, aber offenbar &#252;berwiegt die Anzahl meiner skeptischen Erw&#228;hnungen dieser „klingelnden und blickenden Dinger“ die Zahl meiner neutraleren Erw&#228;hnungen. In einer Mail, die ich vor kurzem von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" title="Spielautomat" src="http://www.onlinecasinoblogger.de/wp-content/uploads/2011/07/Online-Spielautomaten.jpg" alt="" width="213" height="120" />Eine Kritik, die ich regelm&#228;&#223;ig zu h&#246;ren bekomme, ist meine Abneigung gegen Spielautomaten. Ich dachte, ich h&#228;tte mich schon das ein oder andere Mal in meinem Blog daf&#252;r gerechtfertigt, aber offenbar &#252;berwiegt die Anzahl meiner skeptischen Erw&#228;hnungen dieser „klingelnden und blickenden Dinger“ die Zahl meiner neutraleren Erw&#228;hnungen.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Mail, die ich vor kurzem von einem &#246;sterreichischen Leser meines Blogs erhielt, wurde ich recht eindringlich auf meine Abneigung gegen Spielautomaten angesprochen und ich wurde von ihm auch ausf&#252;hrlich &#252;ber die Fehler in meiner Meinung aufgekl&#228;rt. Auch wenn ich nicht mit allen Argumenten aus dieser Mail &#252;bereinstimme, gibt es schon ein paar wichtige Punkte, die ich hier gern darlegen m&#246;chte. Denn einer der wichtigen Anliegen meines Lesers war es, mich &#252;ber die enorme Beliebtheit des Spielautomaten aufzukl&#228;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch wenn ich bisher durchaus wusste, dass diese Ger&#228;te sehr verbreitet sind und viel gespielt werden, hat mich doch ihr tats&#228;chlicher Einfluss auf die Casino-Landschaft durchaus &#252;berrascht.  Spielautomaten stehen nicht nur in gro&#223;er Zahl in Casinos und darauf spezialisierten „Spielh&#246;llen“, sondern sie sind auch in Bars und Kneipen anzutreffen. Dar&#252;ber hinaus hat sich auch im Internet ein gro&#223;es Angebot an Online Spielautomaten verbreitet, die teilweise raffinierte technische Mittel nutzen, um das traditionelle Spielautomaten-Spiel zu erweitern.</p>
<p style="text-align: justify;">Das macht diese Form des Echtgeld-Gl&#252;ckspiels sehr popul&#228;r und weit verbreitet. Dar&#252;ber hinaus bezeichnen die Einnahmen aus Spielautomaten – und das ist ein Fakt, den ich selbst nachrecherchiert habe – stattliche 65 bis sogar 75 Prozent des Gesamtumsatzes von Casinos.  Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Casinos vor allem auf Spielautomaten setzen, statt andere Angebote – vermeintlich klassischere &#8211; wie BlackJack, Poker oder Roulette auszubauen. Diese Tatsache stellt also grunds&#228;tzlich in Frage, ob nicht vielleicht Spielautomaten inzwischen das typischere Casino-Spiel seien, als das, was man normalerweise als das traditionelle Angebot annimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich pers&#246;nlich bevorzuge nat&#252;rlich nach wie vor die traditionellen Casino Spiele – daran kann wohl eine noch so starke Verbreitung von Spielautomaten nichts &#228;ndern. Allerdings ist das eine pers&#246;nliche Meinung und ich kann verstehen, wenn andere diese nicht teilen k&#246;nnen. Auch werde ich mich in Zukunft bem&#252;hen, Spielautomaten nicht mehr als Randerscheinung des Casino-Angebots darzustellen. Ein Dankesch&#246;n hier an meinen besagten &#246;sterreichischen Leser.</p>
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		<title>Die Dutzend des Teufels</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich mit diesem Blogeintrag ja glatt eine Woche zu sp&#228;t dran, aber vor dem Abend des vergangenen Freitags bin ich nicht auf den Gedanken gekommen es zu thematisieren: Freitag der 13. Ganz recht; der vergangene Freitag fiel auf den 13ten Tag des Monats. Ich glaube nicht, dass allzu viele meiner Leser das &#252;berhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Eigentlich bin ich mit diesem Blogeintrag ja glatt eine Woche zu sp&#228;t dran, aber vor dem Abend des vergangenen Freitags bin ich nicht auf den Gedanken gekommen es zu thematisieren: Freitag der 13. Ganz recht; der vergangene Freitag fiel auf den 13ten Tag des Monats. Ich glaube nicht, dass allzu viele meiner Leser das &#252;berhaupt mitbekommen haben. Ich selbst habe es erst am Abend vor einer Woche gemerkt, als ich mich bei einer Partie Poker im Casino fand. Ein Freund hatte mich darauf hingewiesen, dass es dort ein nettes kleines Bonusprogramm gebe und ich hatte Lust ein paar H&#228;nde in einem stilvollen Ambiente zu spielen.</p>
<p style="text-align: center;">Jedenfalls sa&#223; dort ein junger Mann am Tisch, der offenbar &#252;berschw&#228;nglich gut drauf war. Wie es so ist bei einer gem&#252;tlichen Runde um moderate Eins&#228;tze kam man schnell ins Gespr&#228;ch und ich erfuhr, dass der junge Mann kurz zuvor ein nettes S&#252;mmchen am Roulette-Tisch gewonnen hatte. Seine Gewinnzahl sei die 13 gewesen – oder die „Dutzend des Teufels“ wie er es immer nannte. Erst nachdem er mehrere Male freudig strahlend wiederholte: „Auf welche Zahl h&#228;tte ich heute denn sonst auch setzen sollen!?“ fiel mir endlich auf, dass es ja Freitag der 13 war.</p>
<p style="text-align: center;">Daf&#252;r, dass der Tag eigentlich der Tag des Ungl&#252;cks sein sollte, war das Casino aber gar nicht schlecht besucht. Kein Wunder, erfuhr ich doch dass die Specials des Tages extra anl&#228;sslich dieses besonderen Datums waren. Im Gespr&#228;ch mit einem Angestellten des Casinos wurde mir dann sogar erkl&#228;rt, dass Freitage, die auf einen 13ten fielen, die Besucherst&#228;rksten Zahlen in Casinos seien. Erstaunlich, auch wenn ich nicht im Geringsten Abergl&#228;ubisch bin.</p>
<p style="text-align: center;">Daher entschloss ich mich dazu zu recherchieren, was eigentlich hinter dem ber&#252;hmten Ungl&#252;ckstag „Freitag dem 13ten“ steckt. Ist ja eigentlich auch nahe liegend, sich als begeisterter Gl&#252;cksspieler mit den Gegenst&#252;ck zur Haupteinnahmequelle auseinander zu setzen. Leider sind meine Recherchen noch nicht abgeschlossen, aber so kann ich schon einmal meinen Beitrag f&#252;r die n&#228;chste Woche ank&#252;ndigen: „Die Geschichte vom Freitag den 13ten“.</p>
<p style="text-align: center;">An dem vergangenen Freitag Abend im Casino ging ich dann aber &#252;brigens auch nicht ganz mit lehren H&#228;nden nach Hause. Einen ordentlichen Pot gewann ich, als ich einen haushohen Bluff bis zur letzten Wettrunde durchdr&#252;ckte. Das passt eigentlich so gar nicht zu mir, aber mein Blatt hatte es mir einfach angetan: ich hielt eine Kreuz 10 und eine Kreuz 3.</p>
<p style="text-align: center;">Eigentlich bin ich mit diesem Blogeintrag ja glatt eine Woche zu sp&#228;t dran, aber vor dem Abend des vergangenen Freitags bin ich nicht auf den Gedanken gekommen es zu thematisieren: Freitag der 13. Ganz recht; der vergangene Freitag fiel auf den 13ten Tag des Monats. Ich glaube nicht, dass allzu viele meiner Leser das &#252;berhaupt mitbekommen haben. Ich selbst habe es erst am Abend vor einer Woche gemerkt, als ich mich bei einer Partie Poker im Casino fand. Ein Freund hatte mich darauf hingewiesen, dass es dort ein nettes kleines Bonusprogramm gebe und ich hatte Lust ein paar H&#228;nde in einem stilvollen Ambiente zu spielen.</p>
<p style="text-align: center;">Jedenfalls sa&#223; dort ein junger Mann am Tisch, der offenbar &#252;berschw&#228;nglich gut drauf war. Wie es so ist bei einer gem&#252;tlichen Runde um moderate Eins&#228;tze kam man schnell ins Gespr&#228;ch und ich erfuhr, dass der junge Mann kurz zuvor ein nettes S&#252;mmchen am Roulette-Tisch gewonnen hatte. Seine Gewinnzahl sei die 13 gewesen – oder die „Dutzend des Teufels“ wie er es immer nannte. Erst nachdem er mehrere Male freudig strahlend wiederholte: „Auf welche Zahl h&#228;tte ich heute denn sonst auch setzen sollen!?“ fiel mir endlich auf, dass es ja Freitag der 13 war.</p>
<p style="text-align: center;">Daf&#252;r, dass der Tag eigentlich der Tag des Ungl&#252;cks sein sollte, war das Casino aber gar nicht schlecht besucht. Kein Wunder, erfuhr ich doch dass die Specials des Tages extra anl&#228;sslich dieses besonderen Datums waren. Im Gespr&#228;ch mit einem Angestellten des Casinos wurde mir dann sogar erkl&#228;rt, dass Freitage, die auf einen 13ten fielen, die Besucherst&#228;rksten Zahlen in Casinos seien. Erstaunlich, auch wenn ich nicht im Geringsten Abergl&#228;ubisch bin.</p>
<p style="text-align: center;">Daher entschloss ich mich dazu zu recherchieren, was eigentlich hinter dem ber&#252;hmten Ungl&#252;ckstag „Freitag dem 13ten“ steckt. Ist ja eigentlich auch nahe liegend, sich als begeisterter Gl&#252;cksspieler mit den Gegenst&#252;ck zur Haupteinnahmequelle auseinander zu setzen. Leider sind meine Recherchen noch nicht abgeschlossen, aber so kann ich schon einmal meinen Beitrag f&#252;r die n&#228;chste Woche ank&#252;ndigen: „Die Geschichte vom Freitag den 13ten“.</p>
<p style="text-align: center;">An dem vergangenen Freitag Abend im Casino ging ich dann aber &#252;brigens auch nicht ganz mit lehren H&#228;nden nach Hause. Einen ordentlichen Pot gewann ich, als ich einen haushohen Bluff bis zur letzten Wettrunde durchdr&#252;ckte. Das passt eigentlich so gar nicht zu mir, aber mein Blatt hatte es mir einfach angetan: ich hielt eine Kreuz 10 und eine Kreuz 3.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
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		<title>Nach dem Gl&#252;cksspielvertrag ist vor dem Gl&#252;ckspielvertrag</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 10:36:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das Wetten auf Sportergebnisse nicht so sehr mein Metier, wie es die klassischen Casino-Gl&#252;cksspiele sind, aber dennoch geht doch der Reiz, bei einem Fu&#223;ballspiel oder &#228;hnlichem auf seinen Favoriten zu setzen, nicht an mir vorbei. Deshalb habe ich den aktuellen Gl&#252;cksspielvertrag der in Deutschland f&#252;r ein staatliches Monopol in dieser Branche sorgt, immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Eigentlich ist das Wetten auf Sportergebnisse nicht so sehr mein Metier, wie es die klassischen Casino-Gl&#252;cksspiele sind, aber dennoch geht doch der Reiz, bei einem Fu&#223;ballspiel oder &#228;hnlichem auf seinen Favoriten zu setzen, nicht an mir vorbei. Deshalb habe ich den aktuellen Gl&#252;cksspielvertrag der in Deutschland f&#252;r ein staatliches Monopol in dieser Branche sorgt, immer sehr skeptisch betrachtet. Auch wenn man ihn mit einem sachlichen Blick be&#228;ugt, fallen die wesentlichen Kritikpunkte schnell ins Auge. Ich verzichte hier darauf, diese hier noch einmal auszuf&#252;hren, denn sie waren im vergangenen Jahr in aller Presse und ich bin mir sicher, ich habe auch in diesem Blog bereits dar&#252;ber geschrieben.</p>
<p style="text-align: center;">Nun wird aber mit dem Jahreswechsel der aktuelle Vertag auslaufen und ein neuer Gl&#252;cksspielvertrag wird seinen Platz einnehmen. Alle Schlagzeilen dar&#252;ber klangen bisher auch ziemlich gut: &#214;ffnung des Marktes f&#252;r private Anbieter, Liberalisierung des Marktes etc. Aber inzwischen sollte auch bei dem freudigsten Gl&#252;cksspielern in Deutschland Ern&#252;chterung eingekehrt sein und mit dieser auch die Erkenntnis: nach dem Gl&#252;cksspielvertrag ist auch vor dem Gl&#252;cksspielvertrag.</p>
<p style="text-align: center;">Ich m&#246;chte hier gar nicht weiter auf die Bef&#252;rchtungen eingehen, die erst k&#252;rzlich von den Internet-Aktivisten vom Chaos Computer Club propagiert wurden, die im neuen Gl&#252;cksspielvertrag tats&#228;chlich eine Form der Zensur haben sehen wollen. Sondern m&#246;chte zwei wichtige Punkte nennen, warum die kommende Regulierung f&#252;r Sportwetten in Deutschland – zumindest meiner Meinung nach – zum scheitern verurteilt ist.</p>
<p style="text-align: center;">Der erste Punkt ist die Regulierung &#252;ber Lizenzen. Die halte ich nicht grunds&#228;tzlich f&#252;r verkehrt, auch wenn ich mit besseren Formen f&#252;r den deutschen Gl&#252;cksspielmarkt vorstellen k&#246;nnte. Aber das Problem ist hier, dass davon tats&#228;chlich nur sieben St&#252;ck vergeben werden sollen. Sieben Lizenzen f&#252;r einen Markt, der vermutlich Milliardenscheres Potential bietet. Was hier als „kontrollierte &#214;ffnung“ angestrebt wird, ist lediglich ein Tropfen auf den viel zitierten hei&#223;en Stein.</p>
<p style="text-align: center;">Der zweite Punkt ist vielleicht noch wichtiger und betrifft die Abgaben, welche die Lizenzbewerber am deutschen Sportwettenmarkt zahlen m&#252;ssten. Diese sollen sich auf &#252;ber 16 Prozent belaufen und sind damit so gro&#223;z&#252;gig gefasst, dass sie sich kaum an Anbieter wird leisten k&#246;nnen. Man stelle sich irgendein anderes vergleichbares Unternehmen vor, dass 16 Prozent Steuern zahlen muss und trotzdem noch funktionieren soll.</p>
<p style="text-align: center;">Allein aus diesen beiden Gr&#252;nen sehe ich keine Zukunft f&#252;r den deutschen Markt f&#252;r Sportwetten. Es bleibt die Hoffnung, dass der neue Vertrag noch immer in der Mache ist und soweit ich wei&#223;, strebt Schleswig-Holstein einen liberaleren Entwurf an. Vielleicht kann sich ja da noch was &#228;ndern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kein Gl&#252;cksspiel mehr f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 11:54:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die meisten von meinen Lesern werden diese Nachricht schon l&#228;ngst mitbekommen haben. Wie sollte man sie auch verpassen, geht es doch derzeit durch alle Medien: in Zukunft ist es auf Strafe f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger verboten, Lotto zu spielen. Dieses Urteil hat das Landsgericht K&#246;ln verh&#228;ngt und gilt f&#252;r alle Angebote der Westspiel Gruppe. Also ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/4985033_dd41808161_m.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-335" title="hartz 4" src="http://www.maspiel.de/wp-content/4985033_dd41808161_m-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Die meisten von meinen Lesern werden diese Nachricht schon l&#228;ngst mitbekommen haben. Wie sollte man sie auch verpassen, geht es doch derzeit durch alle Medien: in Zukunft ist es auf Strafe f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger verboten, Lotto zu spielen. Dieses Urteil hat das Landsgericht K&#246;ln verh&#228;ngt und gilt f&#252;r alle Angebote der Westspiel Gruppe. Also ist auch das Rubbellos f&#252;r den Langzeitarbeitslosen nun Tabu.</p>
<p>Nun geht mich das an sich recht wenig an, denn ich bin weder Hartz IV Empf&#228;nger, noch begeisterter Lottospieler. Rubbellose finde ich zwar witzig, aber allzu oft greife ich auch nicht zu diesen Dingern. Daf&#252;r kenne ich aber den einen oder anderen Pokerspieler von meinem Stammtisch, der auf Arbeitslosengeld 2 – wie ja Hartz 4 ganz offiziell hei&#223;t – und die haben dazu eine ganz konkrete Meinung: „So ein Quatsch. Da will man mir den einzigen Spass nehmen, den ich mir noch g&#246;nne.“ kommentierte ein Bekannter diese Nachricht.</p>
<p>Daher habe ich auch selbst einen sehr kritischen Standpunkt zu dieser neuen Regulierung, denn ich verstehe grunds&#228;tzlich die Idee der Gesetzgeber. Ein Hartz IV Empf&#228;nger hat monatlich einen Regelsatz von 364 Euro zur Verf&#252;gung und davon sind etwa 40 Euro f&#252;r Freizeitunterhaltung bestimmt. Das ist nicht viel und der Staat m&#246;chte nicht, dass seine „Problemkinder“ das Geld dann f&#252;r Gl&#252;cksspiel ausgeben, das in keinem Verh&#228;ltnis zum monatlichen Einkommen steht. Und Problem- „Kinder“ sind Langzeitarbeitslose vor dem Gesetz ja tats&#228;chlich, denn das juristische Verh&#228;ltnis zum Gl&#252;cksspiel ist bei ihnen genauso wie bei Minderj&#228;hrigen; sie sollen davor gesch&#252;tzt werden.</p>
<p>Auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass doch jeder Hartz IV Empf&#228;nger selbst entscheiden sollte, wie er das wenige Geld, dass er f&#252;r privaten Spass zur Verf&#252;gung hat, investieren m&#246;chte. Ich kann gut verstehen, dass so mancher emp&#246;rt ist, weil man ihm seine liebste und manchmal einzige Freizeitaktivit&#228;t nehmen will. Dar&#252;ber hinaus haben wir noch das Problem der Herabstufung von Hartz IV Empf&#228;ngern, denn mit dieser Regulierung wird suggeriert, dass diese weniger Verantwortungsvoll mit ihrem Geld umgehen, als jeder Vollverdiener.</p>
<p>Der aktuelle Stand ist wohl, dass die Westspiel Gruppe bereits Einspruch gegen&#252;ber dem Urteil eingelegt hat. Au&#223;erdem merken alle Verk&#228;ufer von Lotto- und Rubbellosen irritiert ab, dass sie doch gar nicht erkennen k&#246;nnten, wer Hartz IV Empf&#228;nger sei und wem sie somit diese Produkte nicht verkaufen d&#252;rfen. Damit steht also auch die Umsetzbarkeit des Gesetzes in Frage. Das letzte Wort in diesem Fall ist also noch nicht gesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mal wieder was Neues – Baccarat</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 14:51:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche habe ich mal wieder etwas neues Entdeckt, von dem ich bereits oft geh&#246;rt habe, mich aber nie damit besch&#228;ftigt habe; Baccarat ist der Name des Gl&#252;cksspiels, welches ich hier einmal kurz vorstellen m&#246;chte, weil ich denke, dass es h&#228;ufig im breiten Angebot von Casino-Spielen &#252;bersehen wird. Tats&#228;chlich bin ich mir auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/baccarat-9.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-320" title="baccarat-9" src="http://www.maspiel.de/wp-content/baccarat-9.jpg" alt="" width="192" height="144" /></a>In der vergangenen Woche habe ich mal wieder etwas neues Entdeckt, von dem ich bereits oft geh&#246;rt habe, mich aber nie damit besch&#228;ftigt habe; <strong><strong>Baccarat </strong></strong>ist der Name des Gl&#252;cksspiels, welches ich hier einmal kurz vorstellen m&#246;chte, weil ich denke, dass es h&#228;ufig im breiten Angebot von Casino-Spielen &#252;bersehen wird. Tats&#228;chlich bin ich mir auch gar nicht so sicher, wie h&#228;ufig dieses Karten-Gl&#252;cksspiel &#252;berhaupt in Casinos vertreten ist, aber ab und an las ich dann doch in den Spielbeschreibungen einiger Spielbanken davon.</p>
<p>Ein Freund riet mir einst davon ab. Er sagt wortw&#246;rtlich: „Spiel das nicht; das ist wie <strong>Black Jack</strong>, nur &#228;lter.“ – was sich mir irgendwie eingepr&#228;gt hat. Tats&#228;chlich handelt es sich bei Baccarat um ein Spiel, das Black Jack gar nicht un&#228;hnlich ist. Auch Baccarat wird mit sechs Paketen franz&#246;sischer Spielkarten gespielt – also insgesamt 312 Karten. Die n&#228;chste Gemeinsamkeit: auch hier zieht man eine bestimmt Anzahl von Karten – n&#228;mlich zwei oder drei – und muss m&#246;glichst nahe an eine Punktezahl heranreichen, die sich aus den gezogenen Karten ergibt. Diese Punktezahl liegt bei Neun und die Karten tragen folgende Wertigkeit: Zwei bis Neun haben jeweils die Wertigkeit es aufgedruckten Zahl, das Ass z&#228;hlt einen Punkt und die alle Bilder, sowie die Zehn, z&#228;hlen jeweils nur 0 Punkte.</p>
<p>Bei Black Jack hatte ich bei jedem Versuch, den ich in das Spiel investierte, das Problem, dass ich nahezu immer &#252;ber den Wert von 21 kam und dadurch nat&#252;rlich verlor. Das war eine an absolute Unwahrscheinlichkeit grenzende Pechstr&#228;hne, die mir das Spiel ziemlich verdarb. Bei <strong>Baccarat</strong> ist das &#252;berschreiten der H&#246;chst – bzw. Zielpunktzahl aber kein so gro&#223;es Problem, denn dort stets die Einerstelle der Gesamtsumme. Habe ich also eine F&#252;nf und eine Neun gezogen, betr&#228;gt mein gesamter Kartenwert zwar bei 14, aber gez&#228;hlt wird das als Vier. Das verwandelte meine absurd Black Jack Pechstr&#228;hne in eine Baccarat-Gl&#252;cksstr&#228;hne, denn immer wenn ich die Zielpunktzahl &#252;berstieg, reichte ich schon wieder sehr nahe an die Neun heran. H&#228;tte ich dieses Spiel blo&#223; fr&#252;her entdeckt.</p>
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		<title>Homo Ludens – der spielende Mensch</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 12:08:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute m&#246;chte ich etwas tun, dass eine Premiere auf meinem Bock darstellt. Ich m&#246;chte nicht nur eine Art Buchvorstellung wagen, sondern auch gleich eines der wesentlichen Fragen antasten, die mich immer wieder besch&#228;ftigt haben. Jeder der meinen Blog verfolgt sollte nun wirklich gemerkt haben, dass ich ein leidenschaftlicher Spieler bin. Ob es sich nun um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/Online-Spiele_bigpic.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-314" title="Homo Ludens – der spielende Mensch " src="http://www.maspiel.de/wp-content/Online-Spiele_bigpic.jpg" alt="" width="162" height="192" /></a>Heute m&#246;chte ich etwas tun, dass eine Premiere auf meinem Bock darstellt. Ich m&#246;chte nicht nur eine Art Buchvorstellung wagen, sondern auch gleich eines der wesentlichen Fragen antasten, die mich immer wieder besch&#228;ftigt haben. Jeder der meinen Blog verfolgt sollte nun wirklich gemerkt haben, dass ich ein leidenschaftlicher Spieler bin. Ob es sich nun um Karten, Casino oder sonstige Spiele handelt – mein Interesse ist schnell geweckt. Irgendwann habe ich aber auch begonnen, meine gesunde Neigung zum Spiel zu hinterfragen und mir zu &#252;berlegen, warum der Mensch eigentlich spielt. Es ist doch ein ganz und gar seltsame Erscheinung, dass wir gerne spielen. Besonders wenn es nicht um einen bestimmten Einsatz geht – wie ein paar Euro Buy-In am Poker-Stammtisch – ist doch diese T&#228;tigkeit, die ganz und gar Abseits und Autonom gegen&#252;ber dem allt&#228;glichen Schaffen steht, f&#252;r sic genommen schon ein interessantes Ph&#228;nomen.</p>
<p>Dar&#252;ber habe ich schon &#246;fters nachgegr&#252;belt und habe auch das ein oder andere Buch gew&#228;lzt, um mich dieser Thematik anzun&#228;hern. Besonders ein Buch ist dabei aber im Ged&#228;chtnis geblieben: „Homo Ludens“ von Johan Huizinga. Wenn ich es richtig verstehe, ist dieses Werk aus dem Jahr 1938 die erste wissenschaftliche Betrachtung des Ph&#228;nomens des Spiels und ist bis heute eines der f&#252;r diese Thematik am h&#228;ufigsten herangezogenen und zitierten B&#252;cher. Huizinga vollf&#252;hrt in diesem Buch eine komplexe kulturhistorische Aufarbeitung des Themas und kommt zu einem hochinteressanten Ergebnis:</p>
<p>Laut Huizinga ist die gesamte Menschliche Kultur aus dem Spiel und vor allem im Spiel entstanden. Angefangen bei verschiedensten sozialen Interaktionen, &#252;ber Ph&#228;nomene wie Kunst und Poesie, bis hin zu den Geburtsst&#228;tten der modernen Politik – der Philosophie – f&#252;hrt er all diese Erscheinungen auf den Prozess des Spielens zur&#252;ck. Somit erkennt er schlie&#223;lich das Spiel an sich in seiner grundlegend kulturschaffenden Funktion.</p>
<p>Ausgehend von dieser spektakul&#228;ren Theorie kann man nat&#252;rlich schnell einen ganz anderen Blick auf unser liebevoll gepflegtes Hobby werfen. Darum m&#246;chte ich jedem meiner Leser, der sich &#252;ber die Grenze des Spieltisches hinaus f&#252;r das Thema interessiert, &#252;ber dieses Buch ans Herz legen. Man wird danach eine ganz andere Meinung von seinem w&#246;chentlichen Pokerstammtisch haben.</p>
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		<title>Wie man einen Spielautomaten knackt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:50:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bereits vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel geschrieben, welcher h&#228;ufige Irrt&#252;mer im Umgang mit Spielautomaten zum Thema hatte. Dazu erreichte mich nun eine etwas versp&#228;tete Mail von einem meiner Leser, der mir einige Rechercheergebnisse pr&#228;sentierte, die ich wirklich spannend fand. Mit seinem Einverst&#228;ndnis m&#246;chte ich nun hier dar&#252;ber schreiben: Es geht darum, wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/15750320.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-301" title="Wie knackt man einen Spielautomaten?" src="http://www.maspiel.de/wp-content/15750320.jpg" alt="" width="250" height="298" /></a>Bereits vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel geschrieben, welcher h&#228;ufige Irrt&#252;mer im Umgang mit <strong>Spielautomaten</strong> zum Thema hatte. Dazu erreichte mich nun eine etwas versp&#228;tete Mail von einem meiner Leser, der mir einige Rechercheergebnisse pr&#228;sentierte, die ich wirklich spannend fand. Mit seinem Einverst&#228;ndnis m&#246;chte ich nun hier dar&#252;ber schreiben:</p>
<p>Es geht darum, wie man einen Spielautomaten knackt.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es da keinen Trick, mit dem man einem dieser bimmelnden Maschinen den Jackpot entlocken kann, aber die Geschichte des Gl&#252;cksspiels kennt ein paar witzige Beispiele, wie es findigen Betr&#252;gern doch gelang, an die Gewinne zu kommen.</p>
<p>Den ersten Namen den ich dabei nennen m&#246;chte lautet „<strong>Tommy Glenn Carmichae</strong>l“. Der US-Amerikaner hatte sich darauf spezialisiert, von der Seite in die Automaten einzudringen, von wo einem normalerweise der Gewinn entgegen f&#228;llt; dem Auszahlungsslot. Mit einer selbstgebauten Ger&#228;tschaft die er „<strong>The Monkey Paw</strong>“ – zu deutsch „die Affenpfote“ – nannte, hangelte er in den Innereien des Automaten nach oben und aktivierte den Schalter f&#252;r den Auszahlungsmechanismus. Das brachte ihn einiges an Einnahmen.</p>
<p>Der zweite Name den ich hier nennen will lautet „<strong>Ron Harris</strong>“. Er arbeitete ausgerechnet dort, wo man einen Betr&#252;ger als letztes erwarten w&#252;rde: in der Beh&#246;rde die in Las Vegas die Gl&#252;cksspiele kontrollierte. Wie genau er es schaffte, mehrere Jackpots zu knacken ist nicht ganz genau bekannt, aber er hat wohl dazu jene Informationen benutzt, zu denen ihm sein Beruf den Zugang erm&#246;glichte.</p>
<p>Der letzte Name ist wohl der ber&#252;hmteste in dieser Reihe: <strong>Dennis Nikrasch</strong> zog den gr&#246;&#223;ten bekannten Betrug im Bereich von Spielautomaten durch. Dabei ging er nicht nur besonders findig, sondern auch dreist vor. Er fand n&#228;mlich einen Weg, die Chips zu manipulieren, die in Spielautomaten f&#252;r den Zufall zust&#228;ndig waren. Daf&#252;r &#246;ffnete er die Maschinen, w&#228;hrend ein Komplize schmiere stand und lie&#223; das Innenleben des Automaten f&#252;r sich selbst arbeiten. Sehr erfolgreich, denn er konnte so eine enorme Summe Geld einheimsen.</p>
<p>Wer sich von diesem Artikel nun inspiriert f&#252;hlen sollte, dem sei aber etwas gesagt; neben dem Bereich ihrer betr&#252;gerischen Machenschaften hatten all diese drei Beispiele etwas gemeinsam. Sie alle wurden fr&#252;her oder sp&#228;ter geschnappt und verbrachten eine nennenswerte Zeit daf&#252;r im Gef&#228;ngnis. Dort sind die Schl&#246;sser nicht so leicht zu knacken, wie die <strong>Spielautomaten im Casino</strong>.</p>
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		<title>Chancen am &#8220;Einarmigen Banditen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 14:52:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der zur&#252;ckliegenden Woche habe ich eine ganze Weile damit verbracht, einige Slotmaschinen auszuprobieren. Nachdem ich aber nach wie keinen Gewinn dabei erzielen konnte, d&#228;mmert mir langsam, warum diese Dinger schon seit ihrem ersten Erscheinen am Ende des 19ten Jahrhundert &#8220;Einarmige Banditen&#8221; genannt werden. Ich hatte wirklich das Gef&#252;hlt, man stiehlt mir die virtuellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der zur&#252;ckliegenden Woche habe ich eine ganze Weile damit verbracht, einige Slotmaschinen auszuprobieren. Nachdem ich aber nach wie keinen Gewinn dabei erzielen konnte, d&#228;mmert mir langsam, warum diese Dinger schon seit ihrem ersten Erscheinen am Ende des 19ten Jahrhundert &#8220;Einarmige Banditen&#8221; genannt werden. Ich hatte wirklich das Gef&#252;hlt, man stiehlt mir die virtuellen und echten Chips aus den Taschen &#8211; die Chancen auf einen Gewinn liegen wohl um die 1 zu 1000. Daher habe ich mich nun etwas mit den Chancen an den Automaten besch&#228;ftigt und bin zu einigen interessanten Ergebnissen gekommen.</p>
<p>Ich war immer der Meinung, eine Slotmaschine muss mit Chips gef&#252;ttert werden bis sie zu einem bestimmten Ma&#223; gef&#252;llt ist und dann spuckt sie einen Gewinn aus. Daher schw&#246;ren ja so viele regelm&#228;&#223;ige Casinog&#228;nger darauf, dass man am besten immer an einem einzigen Automaten spielt. Tats&#228;chlich ist das aber absolut falsch; die Chance bei einem Einarmigen Automaten den Hauptgewinn zu bekommen ist bei dem ersten Spiel genauso gro&#223;, wie bei dem hundertsten. Es ist tats&#228;chlich reines Gl&#252;ck, was &#252;ber das Ergebnis der sich drehenden Symbole entscheidet.</p>
<p>Daher kann man also getrost andere Spieler an seinen Stamm-Automaten lassen, denn sie haben keine h&#246;re Chance als man selbst, dort den Jackpot zu knacken. Und selbst wenn sie es tun, kann man sich zwar &#228;rgern, aber ihnen nicht vorwerfen, sie h&#228;tten einem den Gewinn gestohlen.</p>
<p>Ist der Jackpot erst einmal von einem Banditen ausgespuckt worden, denken auch viele Spieler, sie sollten nun einen gro&#223;en Bogen um diesen Automaten machen. Auch das ist also nicht n&#246;tig, da die Chance auf einen Gewinn nicht dadurch sinkt. Allerdings kann es bei einigen Slotmaschinen sein, dass die Gewinnsumme dadurch sinkt. Bei so genannten progressiven Jackpots sammelt sich n&#228;mlich die Gewinnsumme an; je l&#228;nger und &#246;fter der Automat gespielt wird, desto h&#246;her ist die Summe die er bei einem Gewinn ausspuckt. Darauf sollte der passionierte Spieler also achten.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich denke aber, ich habe erstmal wieder genug von den Dingern. Mal sehen welchem Thema ich mich als n&#228;chstes widmen werde.</p>
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		<title>Slotmaschine der modernen Kriegsf&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:37:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer meinen Blog verfolgt sollte bereits wissen, dass es mir in letzter Zeit das Backgammon-Spiel angetan hat. Leider fehlt es mir nach wie vor an willigen Spielern und ich habe bisher keine Leidenschaft daf&#252;r gefunden, mit einem Computer-Gegner zu messen. Auch die Option online zu spielen konnte mich nicht &#252;berzeugen und so habe ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maspiel.de/wp-content/codp1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-232" title="Call of Duty 4" src="http://www.maspiel.de/wp-content/codp1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer meinen Blog verfolgt sollte bereits wissen, dass es mir in letzter Zeit das Backgammon-Spiel angetan hat. Leider fehlt es mir nach wie vor an willigen Spielern und ich habe bisher keine Leidenschaft daf&#252;r gefunden, mit einem Computer-Gegner zu messen. Auch die Option online zu spielen konnte mich nicht &#252;berzeugen und so habe ich mich in den letzten Tagen wieder anderen Casino-Spielen zugewandt.</p>
<p>Tats&#228;chlich landete ich bei einem Genre, mit dem ich mich schon eine ganze Weile nicht auseinandergesetzt habe; den ber&#252;hmt ber&#252;chtigten Slotmaschinen. In Kneipen gehen mir die Dinger ja manchmal ganz sch&#246;n auf die Nerven, wie sie st&#228;ndig piepen und blinken, aber online entwickelt das System schon einen gewissen Reiz. Jedenfalls habe ich mich informiert was es so neues gibt in diesem Bereich und besonders eine Slotmaschine fand meine Aufmerksamkeit; Call of Duty 4 – Modern Warfare Slot Game.</p>
<p>Die Slotmaschine der modernen Kriegsf&#252;hrung also. Ein etwas fragliches Thema f&#252;r eine einarmigen Banditen, wenn man mich fragt. Aber der Titel repr&#228;sentiert offensichtlich eine sehr bekannte Marke: „Call of Duty“ ist wohl, wie ich nach kurzer Recherche herausfand, ein beliebtes Videospiel f&#252;r Heimkonsolen und hat in dieser Slotmaschine nur einen Ableger gefunden. Im Herzen ist Modern Warfare auch ein typischer Vertreter diesen Genres, nur das ab und an Soldaten &#252;ber den Bildschirm huschen, w&#228;hrend sich die Symbole – Waffen, C4-Sprengstoff etc. – &#252;ber den Bildschirm drehen. Gelegentlich gibt es auch spektakul&#228;r inszenierte Explosionen zu sehen, aber das ist wenig relevant f&#252;r das Spiel – so erschien es mir zumindest.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-233" title="images (3)" src="http://www.maspiel.de/wp-content/images-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Der Anteil des Spiels, der mir dann aber ausgesprochen genre-untypisch erschien, war ein Feature dass sich „Call of Duty“ nennt – also „Ruf der Verpflichtung“ – und durch drei zuf&#228;llige Symbole ausgel&#246;st wird. Dabei ver&#228;ndert sich die Bildschirmansicht, man findet sich auf einem Schlachtfeld wieder und blickt durch die Augen eines Soldaten, der eine Waffe h&#228;lt. Von rechts und links springen nun Gegner ins Bild und man muss mit einem Fadenkreuz auf sie zielen und schie&#223;en. Damit kann man dann Bonusspiele gewinnen und wenn man besonders gut ist – beispielsweise Kopfsch&#252;sse landet – bekommt man noch weitere Boni f&#252;r das Spiel.</p>
<p>Die Slotmaschine wirbt damit, das Slot-Game mit einem beliebten Videospiel zu verbinden. Mir erschien der Versuch etwas skurril und wirklich fesseln konnte mich das Feature Soldaten zu erschie&#223;en nicht. Andererseits zweifle ich nicht daran, dass diese Slotmaschine bei einigen durchaus auf Gefallen sto&#223;en k&#246;nnte. Darum wollte ich von dieser Entdeckung berichten, damit sich meine Leser vielleicht ein eigenes Urteil dar&#252;ber bilden k&#246;nnen.</p>
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		<title>„Spielschulden sind Ehrenschulden“</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:43:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das stimmt doch, oder? „Spielschulden sind Ehrenschulden“ – das habe ich mich schon einige male sagen h&#246;ren. Und es hat immer eine erstaunliche Wirkung, denn appelliert man an die Ehre des Gegen&#252;bers, ist dieser meistens deutlich schneller gewillt, einem das verspielte Geld in die Hand zu dr&#252;cken. Nunja, ich bin aber auch kein allzu hartn&#228;ckiger Gl&#228;ubiger und habe schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Das stimmt doch, oder? „Spielschulden sind Ehrenschulden“ – das habe ich mich schon einige male sagen h&#246;ren. Und es hat immer eine erstaunliche Wirkung, denn appelliert man an die Ehre des Gegen&#252;bers, ist dieser meistens deutlich schneller gewillt, einem das verspielte Geld in die Hand zu dr&#252;cken. Nunja, ich bin aber auch kein allzu hartn&#228;ckiger Gl&#228;ubiger und habe schon so manchen alten Pokerkameraden mit seinen Spielschulden vom Stammtisch verschwinden lassen. Daf&#252;r musste er dann eben in der n&#228;chsten Woche das Bier bezahlen.</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Aber dennoch, der Satz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ bleibt eine wichtige Requisite bei jedem geselligen Spiel um Geld – auch wenn es nur um kleine Betr&#228;ge geht. Aber was genau bedeutet das denn? Eigentlich sagt es ja gar nicht, dass man das Geld, dass man bei einem Spiel verloren hat, auch zahlen muss. Der Satz sagt ja nur, dass es eben Schulden der Ehre sind. Pfeift man auf seine Ehre, pfeift man auch auf seine Gl&#228;ubiger. So behauptet es zumindest die Analyse des sprichwortartigen Satzes. Dennoch habe ich mich neulich gefragt, ob man nicht bei dem Verweigern von Schuldenbegleichung von seinem</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Gl&#228;ubiger rechtlich belangt werden kann.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Ich habe da kurzerhand mal Recherchiert und wurde auf f&#252;ndig: „Durch ein Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begr&#252;ndet.“ heisst es im § 762 des deutschen Gesetzbuches. Also kann man tats&#228;chlich auf seinen Gl&#228;ubiger pfeifen – Spielschulden sind tats&#228;chlich Ehrenschulden. Allerdings leidet auch die Ehre darunter, wenn man von diesem Paragraphen am Stammtisch gebrauch macht. Wer will denn schon mit jemanden Spielen, der seine Schulden danach nicht bezahlt? Da sitzt man in der n&#228;chsten Woche allein am Tisch.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Ich m&#246;chte hier aber aufgrund der Vollst&#228;ndigkeit erw&#228;hnt haben, dass dieser Paragraph</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">wirklich nur f&#252;r Stammtisch-Gl&#252;cksspiel, -Wetten und &#228;hnlichem gilt. Bei staatlich</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Lizenzierten Gl&#252;ckspiel siehtd as ganze ganz anders aus. Also versucht euch nicht mit dem</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Satz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ aus einem Casino zu schleichen, nachdem ihr euer</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Haus und Hof verspielt habt. Das klappt dann leider auch nicht.</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">Interessant ist &#252;brigens auch, was weiter im § 762 zu lesen ist:</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">„Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zur&#252;ckgefordert</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">werden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat.“ Wer jetzt also denkt, aufgrund</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">des Paragraphen kann er all seine alten Kollegen um das verlorene Geld anhauen und die</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">gezahlten Summen zur&#252;ckfordern, der liegt falsch. Auch hier gilt ein altes Sprichwort:</div>
<div id="_mcePaste" style="text-align: center;">„Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.“</div>
<p style="text-align: center;">Das stimmt doch, oder? „Spielschulden sind Ehrenschulden“ – das habe ich mich schoneinige male sagen h&#246;ren. Und es hat immer eine erstaunliche Wirkung, denn appelliert man andie Ehre des Gegen&#252;bers, ist dieser meistens deutlich schneller gewillt, einem das verspielteGeld in die Hand zu dr&#252;cken. Nunja, ich bin aber auch kein allzu hartn&#228;ckiger Gl&#228;ubiger undhabe schon so manchen alten Pokerkameraden mit seinen Spielschulden vom Stammtischverschwinden lassen. Daf&#252;r musste er dann eben in der n&#228;chsten Woche das Bier bezahlen.Aber dennoch, der Satz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ bleibt eine wichtige Requisitebei jedem geselligen Spiel um Geld – auch wenn es nur um kleine Betr&#228;ge geht.</p>
<p style="text-align: center;">Aber was genau bedeutet das denn? Eigentlich sagt es ja gar nicht, dass man das Geld, dassman bei einem Spiel verloren hat, auch zahlen muss. Der Satz sagt ja nur, dass es ebenSchulden der Ehre sind. Pfeift man auf seine Ehre, pfeift man auch auf seine Gl&#228;ubiger. Sobehauptet es zumindest die Analyse des sprichwortartigen Satzes. Dennoch habe ich michneulich gefragt, ob man nicht bei dem Verweigern von Schuldenbegleichung von seinem Gl&#228;ubiger rechtlich belangt werden kann. Ich habe da kurzerhand mal Recherchiert undwurde auf f&#252;ndig: „Durch ein Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begr&#252;ndet.“ heisst es im§ 762 des deutschen Gesetzbuches. Also kann man tats&#228;chlich auf seinen Gl&#228;ubiger pfeifen– Spielschulden sind tats&#228;chlich Ehrenschulden.</p>
<p style="text-align: center;">Allerdings leidet auch die Ehre darunter,wenn man von diesem Paragraphen am Stammtisch gebrauch macht. Wer will denn schon mit jemanden Spielen, der seine Schulden danach nicht bezahlt? Da sitzt man in der n&#228;chsten Woche allein am Tisch. Ich m&#246;chte hier aber aufgrund der Vollst&#228;ndigkeit erw&#228;hnt haben, dass dieser Paragraphwirklich nur f&#252;r Stammtisch-Gl&#252;cksspiel, -Wetten und &#228;hnlichem gilt. Bei staatlichLizenzierten Gl&#252;ckspiel siehtd as ganze ganz anders aus. Also versucht euch nicht mit demSatz „Spielschulden sind Ehrenschulden“ aus einem Casino zu schleichen, nachdem ihr euerHaus und Hof verspielt habt. Das klappt dann leider auch nicht.</p>
<p style="text-align: center;">Interessant ist &#252;brigens auch, was weiter im § 762 zu lesen ist:„Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zur&#252;ckgefordertwerden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat.“ Wer jetzt also denkt, aufgrunddes Paragraphen kann er all seine alten Kollegen um das verlorene Geld anhauen und diegezahlten Summen zur&#252;ckfordern, der liegt falsch. Auch hier gilt ein altes Sprichwort:„Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.“</p>
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		<title>„Bingo! Den ganzen Tag Bingo!“</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als der Sommer hier in Deutschland noch nicht so richtig durchstarten wollte – wir erinnern uns sicher alle an jene ungem&#252;tlichen Wochen, wo die warme Jahreszeit scheinbar nie kommen wollte – verabschiedete ich einen guten Freund, der aus Frustration &#252;ber das Wetter spontan seine Sachen packte und sich in den Urlaub absetzte. Er wusste selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Als der Sommer hier in Deutschland noch nicht so richtig durchstarten wollte – wir erinnern uns sicher alle an jene ungem&#252;tlichen Wochen, wo die warme Jahreszeit scheinbar nie kommen wollte – verabschiedete ich einen guten Freund, der aus Frustration &#252;ber das Wetter spontan seine Sachen packte und sich in den Urlaub absetzte. Er wusste selbst nicht richtig wohin; er wollte einfach weg.</p>
<p>Vor kurzem kam er wieder an, um noch seinen Teil von der aktuellen Hitzewelle abzufassen und er erz&#228;hlte mir, wo es ihn hin verschlagen hatte. „Las Palmas!“ rief er freudig aus und packte mir einen Stapel Fotos voller Palmen auf den Tisch. Ich fragte, was er denn da so getrieben habe und erwartete ebenso bunte Schilderungen, wie die Fotos erwarten lie&#223;en, aber seine Antwort &#252;berraschte mich etwas:„Bingo! Den ganzen tag Bingo!“</p>
<p>Offensichtlich geh&#246;rt auf Gran Canaria das Gl&#252;cksspiel aus der Lotto-Familie zu einer der beliebtesten Freizeitbesch&#228;ftigungen. Auf der knapp 4000 Quadratmeter gro&#223;en Fl&#228;che, die das Stadtgebiet von Las Palmas ausmacht, verteilen sich gleich 9 Bingo-Zentren. Diese sind auch nicht gerade klein, denn in den Hallen k&#246;nnen immerhin 300 Leute ihrer Gl&#252;cksspielleidenschaft fr&#246;hnen. Wenn man die Einwohnerzahl von Las Palmas bedenkt – laut meiner Recherche 1,042 Millionen Menschen – bedeutet das, dass auf gut jeden 400sten Einwohner ein Platz in einem Bingo Center kommt. Naja, vielleicht sind diese spontan gerechneten Daten nicht so repr&#228;sentativ, da hier Tourismus sicher eine gro&#223;e Rolle spielt und die Quote dr&#252;ckt. Dennoch, Bingo scheint der gro&#223;e Renner auf den Kanarischen Inseln zu sein.</p>
<p>Was mich aber bei den Berichten meines Freundes stutzig machte, war die Tatsache, dass er kein Wort Spanisch konnte. &#8211; bis auf „Una cerveza, por favor!“ nat&#252;rlich. Wie konnte er also die Zahlen verstehen, die dort ausgerufen wurden? Aber das schien tats&#228;chlich kein Problem zu sein: alle gezogenen Zahlen konnten auf riesigen Leinw&#228;nden abgelesen werden und die gro&#223;en Bingo-Zentren in Las Palma hatten sowieso alle Tischcomputer. „Alles also kein Problem!“</p>
<p>Sogar das Essen soll in den Hallen recht preiswert und lecker sein. Es klingt also nach einem erlebenswerten Freizeitaktivit&#228;t, wenn man mal nach Las Palmas kommt. Und warum auch nicht, wenn man mit zwei S&#228;tzen durch den Auslandsaufenthalt kommt: „Una cerveza, por favor!“ und „Bingo!“.</p>
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		<title>Mein Buchtipp: &#8220;&#220;ber Gl&#252;cksspieler und Spielergl&#252;ck&#8221; von Michael Kohtes</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der k&#246;lnerische Journalist Michael Kohtes arbeitet nebenbei f&#252;r die ZEIT und befasst sich nicht zum allerersten Mal mit menschlichen Eigenheiten. Letztes Jahr erschien sein Werk &#8220;Gl&#252;cksspieler und Spielergl&#252;ck&#8221;, in dem er ebenso unterhaltsam wie hintergr&#252;ndig informiert &#252;ber die kulturelle Geschichte des Gl&#252;cksspiels schreibt. In seinem Buch beschreibt er Gl&#252;cksspielorte, die von verrauchten Hinterzimmern und eleganten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		EM.western { font-size: 12pt; so-language: de-DE } 		EM.cjk { so-language: de-DE; font-style: normal } 		EM.ctl { font-size: 12pt } -->Der k&#246;lnerische Journalist <strong>Michael Kohtes</strong> arbeitet nebenbei f&#252;r die ZEIT und befasst sich nicht zum allerersten Mal mit menschlichen Eigenheiten. Letztes Jahr erschien sein Werk &#8220;Gl&#252;cksspieler und Spielergl&#252;ck&#8221;, in dem er ebenso unterhaltsam wie hintergr&#252;ndig informiert &#252;ber die kulturelle Geschichte des Gl&#252;cksspiels schreibt.</p>
<p>In seinem Buch beschreibt er Gl&#252;cksspielorte, die von verrauchten Hinterzimmern und eleganten Casinospiels&#228;len reichen. Er ist der geschichtlichen Entwicklung der einzelnen Spiele und ihrer fr&#252;hen Formen auf der Spur, die bis in die Antike reichen. Er beschreibt die Verarbeitung in Literatur und Kultur durch russische Autoren wie Dostojewski und Puschkin. Kohtes erstellt eine <strong>Typologie des Spielers</strong>. Diese geht &#252;ber den Gelegenheitsspieler und den Fanatiker, der erst bei seinem Ruin in die Realit&#228;t zur&#252;ckgeholt wird und wo kein ultimativer Gewinn auf ihn wartet.</p>
<p>Laut Kohtes gehe es beim Spielen nicht um Leben und Tod, da stecke viel mehr dahinter. Er hat bei der Beschreibung des „mehr“ wahrscheinlich Millionen von Lottospielern und Gelegenheitsspielern hinter sich. Er schreibt, es gehe um das Heiligste, was die Menschen kennen w&#252;rden und dass sei das das geliebte Geld. Doch sei ist sich der Tatsache bewusst, dass nicht nur das das Wesentliche sei. Der Drang zu spielen geh&#246;re zum menschlichen Naturell und sei jedem angeboren. Die Differenz liege lediglich darin, dass jeder seine Spielleidenschaft auf seine eigene Art und Weise fr&#246;ne.</p>
<p>Gewinnstreben, Konkurrenzdenken, Suche nach dem Nervenkitzel und der Mut zum Risiko. Er lehnt die Verbindung von <strong>Gl&#252;cksspielern</strong> und Wall-Street-Bankern, die unbek&#252;mmert ganze Generationen an der B&#246;rse verspielen, vehement ab. Ein richtiger Gl&#252;cksspieler ruiniere nur sich selbst, sagt Kohtes, der seinem Hobby am liebsten in traditionellen <strong>Casinos</strong> nachkommt. Er w&#252;rde nie Geld, das ihm nicht geh&#246;re, verzocken, so wie der B&#246;rsianer. Ein richtiger Spieler gebe alles f&#252;r eine Poker- oder Black-Jack-Partie, doch er sei sehr zufrieden, denn das Spiel gegen das Schicksal k&#246;nne ein menschliches Herz erfreuen. Doch diese Leidenschaft steht auch f&#252;r die Absurdit&#228;t allen Seins, denn wer im Spiel den Zufall zu &#252;berlisten versucht, steht am Ende als Verlierer da.</p>
<p>Der Schriftsteller beschreibt den Charakter des Spielers mit viel Sensibilit&#228;t und betrachtet ihn als Rebell gegen die dominierenden Autorit&#228;ten und die Fesseln des wirtschaftlich ausgerichteten B&#252;rgertums und das Vernunftprinzip. An dieser Stelle zeigt Kohtes deutlich die Unterscheidungen zwischen B&#246;rsianer, der mit dem Gl&#252;cksspieler gleichgestellt wird, auf. Dem einen ist die Maximierung seines Gewinns wichtig, dem anderen hingegen um Leidenschaft. Apologeten von unkontrollierten M&#228;rkten nur ein kaltes Gewinnkalk&#252;l vorweisen, will sich der begeisterte Spieler gegen jede Logik immer wieder mit dem Zufall messen.</p>
<p>Der traditionelle Spieler hat zwei lebenswichtige Priorit&#228;ten: Spielen und <strong>Gewinnen</strong> und Spielen und Verlieren. W&#228;hrend sich die Welt der Finanzen mit ihrer eiskalten Berechnung ins eigene Fleisch geschnitten hat, h&#228;lt sie an der Rechtm&#228;&#223;igkeit ihrer r&#252;cksichtslosen Vorgehensweise fest. Der Spieler hingegen steht schon vorher zur Absurdit&#228;t, die er zu seinem Lebensmotto macht und der Frage nach dem Sinn und Zweck hartn&#228;ckig aus dem Weg geht.</p>
<p>Mit seltener Feinsinnigkeit, Konsequenz und Verst&#228;ndnis beschreibt der Autor die Seele von Spiel und Spiel. Die blumenreiche und dem unterhaltsamen Duktus von Kohtes lassen das Buch zu einem kurzweiligen Leseereignis werden. Sollte man auf jeden Fall gelesen haben.</p>
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